Lade Inhalte...

Innenpolitik

Hohes Haus erhält interaktives Besucherzentrum

20. Oktober 2021 00:04 Uhr

Hohes Haus erhält interaktives Besucherzentrum
Neues Design im Hohen Haus

WIEN. 2022 wird das renovierte Parlament wieder eröffnet, erwartet werden rund 300.000 Besucher pro Jahr.

Am Nationalfeiertag 2022 soll plangemäß im Parlament das neue Besucherzentrum eröffnet werden. Schon gestern wurden erste Einblicke gewährt. Für das Besucherzentrum wurde die 1500 Quadratmeter große Fläche unter der Säulenhalle neu erschlossen.

"Wir wollen ein offenes Haus sein, wo wir gerne Gäste einladen und den Dialog mit ihnen führen wollen", sagte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (VP) bei der Präsentation der noch unfertigen und kühlen Räumlichkeiten. Bis zu 300.000 Menschen werden pro Jahr erwartet, das Angebot soll sich verstärkt auch an Schüler richten.

Es wird kein museales Projekt mit Schaustücken aus dem Hohen Haus, es wird auch keine Duplizierung des Hauses der Geschichte. Vielmehr soll im Besucherzentrum die Entwicklung des Parlamentarismus bis hin zu aktuellen Gesetzgebungsprozessen virtuell dargestellt und erlebbar gemacht werden. Begonnen wird mit dem Jahr 1848 bis hinauf in die Jetztzeit. Wie rasch die Verantwortlichen reagieren können, zeigte sich an den gestern vorgestellten "Schautafeln". Auf interaktiven Screens sollen künftig die Besucher Kontakt zu den Klubobleuten aufnehmen können. VP-Klubchef Sebastian Kurz war bereits eingefügt worden.

Die Räume haben klingende Namen: Agora, Auditorium und Demokratikum. Die Inhalte sollen spielerisch vermittelt werden, an einem Tisch können die Besucher in einem Quiz ihr Wissen testen.

Konzipiert wurde alles nach einer Ausschreibung vom Stuttgarter Atelier Brückner, das bereits Ähnliches im Europäischen Parlament umgesetzt hat. Die Architekten designen aktuell das Museum of Future in Dubai und das Ägyptische Museum in Kairo.

Im Parlament konnten sie nur im Rahmen des Möglichen agieren, in dem einst wenig genutzten Erdgeschoß wurde eine zweite Säulenhalle hochgezogen, budgetiert wurden 5,4 Millionen Euro.

Im Besucherzentrum sollen künftig auch Pressekonferenzen stattfinden, gleich daneben ist ein Kaffeehaus geplant sowie ein Zugang zur alten Parlamentsbibliothek. Das Prunkstück wird das Restaurant unter dem Dach werden, dieses soll Besuchern aber nur im Zuge von geführten Touren zugänglich sein ebenso wie Reichsrats- und Plenarsaal. (gana)

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

5  Kommentare expand_more 5  Kommentare expand_less