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Gute Corona-Politik? 50 Prozent sagen ja

09.Juli 2021

Gute Corona-Politik? 50 Prozent sagen ja
Die Stimmung steigt – davon können auch Kanzler Sebastian Kurz (VP) und Minister Wolfgang Mückstein (Grüne) profitieren.

Am 19. Mai und 1. Juli wurden die Corona-Maßnahmen in Österreich deutlich gelockert – ein fast normales Leben hat im Sommer Einzug gehalten. Gleichzeitig hat die Bundesregierung bei der Corona-Politik wieder etwas an Zuspruch gewonnen.

50 Prozent der vom Spectra-Institut Ende Juni und Anfang Juli befragten Oberösterreicher sind der Meinung, dass die Bundesregierung das Corona-Krisenmanagement bisher gut erledigt hat. 41 Prozent sagen, dass sie es weniger gut gemacht hat (Rest: kann nicht sagen). Das Vertrauen habe sich "auf niedrigem Niveau stabilisiert", sagt Spectra-Chef Peter Bruckmüller. Das liege auch daran, dass sich die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung im zweiten Quartal deutlich verbessert habe. Die wirtschaftliche Erholung spielt neben den Lockerungen eine große Rolle.

Als diese Frage im Juli 2020 zum ersten Mal von Spectra gestellt wurde, war die Zufriedenheit mit der Bundesregierung aber noch deutlich höher, 80 Prozent bewerteten das Krisenmanagement damals als gut. Im November waren es dann noch 62, im März nur noch 47 Prozent. Besser weg kommt die Landesregierung. 76 Prozent der Befragten sagen, dass sie ihre Sache in der Coronakrise bisher gut gemacht hat, 15 Prozent sehen das gegenteilig. Die Zufriedenheit mit dem Land wurde vorher zwei Mal abgefragt. Im November sprachen 68 Prozent von gutem Krisenmanagement, im März 63 Prozent.

Die höheren Werte liegen nach Einschätzung Bruckmüllers auch daran, dass das Land angesichts der Kompetenzverteilung insgesamt weniger im Fokus als der Bund steht. Auch wenn Testen, Impfen und Spitäler starke regionale Angelegenheiten sind. (az)

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