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Innenpolitik

Experte gegen Österreichs Alleingang bei "Sputnik V"

03. April 2021 00:04 Uhr

Experte gegen Österreichs Alleingang bei "Sputnik V"
Noch keine Zulassung in der EU

WIEN. Rund um das Vorhaben der österreichischen Bundesregierung zur Beschaffung von einer Million Dosen des russischen Impfstoffes "Sputnik V" gibt es laut Markus Zeitlinger, Vorstand der Universitätsklinik für klinische Pharmakologie der MedUni Wien, noch einige Fragezeichen.

Grundsätzlich sei es gut, sich entsprechende Kontingente rechtzeitig zu reservieren und so zu sichern. Eine Verabreichung im Alleingang in Österreich ohne vorherige Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA befürwortet der Pharmakologe hingegen nicht.

Was für die Zulassung noch fehle, wisse momentan "keiner ganz genau", so Zeitlinger. Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit seien in einer im renommierten Fachblatt "The Lancet" veröffentlichten Studie mit 20.000 Teilnehmern publiziert worden. Demnach war der Impfstoff "grundsätzlich sicher" und zeigte auch eine Effektivität von um die 90 Prozent.

"Das würde grundsätzlich für eine Zulassung reichen", so Zeitlinger. Die spannende Frage sei, warum die Einreichung zur Zulassung dann nicht erfolgt sei: "Das ist der Beigeschmack, den das Ganze hat."

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