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Digitales Amt wird weiter ausgebaut

Von nachrichten.at/apa, 18. Juni 2024, 12:04 Uhr
Nach dem Führerschein, dem Zulassungsschein und dem Altersnachweis folgt mit dem digitalen Identitätsnachweis nun der vierte Ausweis in der "eAusweise"-App. Bild: HANS KLAUS TECHT (APA/HANS KLAUS TECHT)

WIEN. Wer seine Identität nachweisen muss, kann dies künftig digital tun.

Die "eAusweise"-App wird um diese Funktion erweitert, sagte Digitalisierungsstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Freitag. Außerdem kann in der ID Austria seit Dienstag erstmals abgerufen werden, welche Daten dort über einen hinterlegt sind. "Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Transparenz", so die Staatssekretärin über das nun umgesetzte "digitale Bürgerkonto". Ein weiterer Schritt wird sein, dass man die Daten direkt in der App andern kann.

Ausweisen mit der App

Nach dem Führerschein, dem Zulassungsschein und dem Altersnachweis folgt mit dem digitalen Identitätsnachweis nun der vierte Ausweis in der "eAusweise"-App. Dadurch sollen Identitätsfeststellungen effizienter durchgeführt werden. "Die Polizei kontrolliert das ebenfalls mit einer App - so werden Fahrzeugkontrollen beschleunigt, und unsere Polizei ist modern, schlagkräftig und zeitgemäß ausgerüstet" erklärte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

Der digitale Identitätsnachweis werde aber auch im Privatleben der Österreicher und Österreicherinnen - etwa beim Zutritt zu Konzerten, Fußballstadien oder Formel-1 Rennen - eine große Rolle spielen, betonte Johannes Lipper, Senior Direktor der SKIDATA GmbH. "Als Gesamtlösungsanbieter ermöglichen wir mit SKIDATA Connect eine einfache, digitale Durchgängigkeit direkt am Smartphone: vom Kauf zu Hause auf der Couch über die Identifizierung bis hin zum eigentlichen Event". Ab 2026 soll der Nachweis innerhalb der EU auch als "Personalausweis" dienen, reisen also ohne physischem Ausweis möglich sein.

Die App "eAusweise" wurde seit ihrer Veröffentlichung im Oktober 2022 rund 1,5 Millionen Mal heruntergeladen. Bereits 600.000 Bürgerinnen und Bürger haben ihren digitalen Führerschein aktiviert, über 400.000 digitale Zulassungsscheine wurden geladen. Auch der digitale Altersnachweis wurde 250.000 Mal aktiviert.

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7  Kommentare
7  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
franz.rohrauer (1.154 Kommentare)
am 18.06.2024 19:50

Alles vom Mobiltelefon aus erledigen? Ein (Alb-)Traum! Aber es wird ja alles optimal und sicher gemanagt (siehe https://www.nachrichten.at/wirtschaft/verstaubt-die-verwaltung-kann-ein-vorbild-bei-der-digitalisierung-sein;art15,3958207#kommentarArt__outer) und Schadsoftware gibt's ja auch überhaupt gar keine!

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spoe (14.418 Kommentare)
am 19.06.2024 11:32

Niemand wird gezwungen.

Aber wer den Vorteil nutzt, profitiert.
Der Rest darf weiter jammern.

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PhSe (121 Kommentare)
am 18.06.2024 17:49

Dem Bürger wird vorgegaukelt, dass alles einfacher wird....
In Wirklichkeit leben wir in einem Land der Bürokratie in dem der Bürger immer gläserner wird.
Ja, es geht in Richtung Transparenz, aber nicht Transparenz für den Bürger, sondern Transparenz des Bürgers
Aber unter dem Titel Digitalisierung lässt sich das alles viel besser verkaufen...

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spoe (14.418 Kommentare)
am 19.06.2024 11:30

Der Antrag auf Zusendung einer Wahlkarte für die EU-Wahl dauerte weniger als 1 Minute von meinem Schreibtisch aus. Das ist auch umweltfreundlicher, als selbst ins Rathaus zu fahren und den Antrag zu stellen, und spart dem Staat viel Aufwand und Geld.

Und das ist nur ein Beispiel.

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PhSe (121 Kommentare)
am 21.06.2024 10:59

also mit dem Benutzernamen SPÖ oder einer sonstigen beliebigen Partei von Geldsparen zu reden, grenzt angesichts der seit Corona eingetretenen Geldvernichtungspolitik an eine Verhöhnung der Bürger!

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Analphabet (15.569 Kommentare)
am 18.06.2024 16:07

Es wird interessant und spannend werden, ob sich die ältere Generation dieses DARÜBERFAHREN noch lange gefallen läßt?

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spoe (14.418 Kommentare)
am 19.06.2024 11:31

Wieso, die analogen Parallelstrukturen gibt es doch noch lange?
Auch wenn diese kaum jemand nutzt, weil man viel Zeit braucht und Aufwand verursacht.

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