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Innenpolitik

Beinschab: Bis zuletzt Kontakt mit Kurz-Sprecher

16. Oktober 2021 00:04 Uhr

WIEN. Die in der ÖVP-Inseratenaffäre mitbeschuldigte Meinungsforscherin Sabine Beinschab soll bis kurz vor der Hausdurchsuchung am Mittwoch voriger Woche mit Johannes Frischmann, dem Sprecher von Sebastian Kurz (VP), in Kontakt gestanden sein.

Besonders intensiv wurde der Kontakt ab 26. September. Das geht aus der Festnahmeanordnung der WKStA hervor, wie gestern Abend mehrere Medien berichteten. Beinschab wurde am Dienstag dieser Woche festgenommen und umfassend befragt. Anlass war Verdunkelungsgefahr.

In der Festnahmeanordnung sind die Gründe dafür aufgelistet. So soll Beinschab am 30. September – zwei Tage nach der Pressekonferenz, in der VP-Generalsekretärin Gaby Schwarz über anstehende Hausdurchsuchungen sprach – nach Methoden gesucht haben, Spuren zu verwischen. In ihrem Suchverlauf finden sich Anfragen darüber, wie man den Handyspeicher löscht. Am Abend vor der Hausdurchsuchung am 6. Oktober soll sie ihre WhatsApp-Nachrichtenverläufe mit den ebenfalls Beschuldigten Wolfgang Fellner, Helmuth Fellner und Sophie Karmasin gelöscht haben.

Beinschab ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß, für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.

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