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Innenpolitik

Steiermark beschert der SPÖ den nächsten Dämpfer

22. März 2010 00:04 Uhr

GEMEINDERATS-UND BÜRGERMEISTERWAHLEN IN DER STEIERMARK
In der Steiermark wurde gewählt.

LINZ. Mit einem Minus von 5,6 Prozentpunkten ging die Negativserie der SPÖ auch bei der gestrigen Gemeinderatswahl in der Steiermark weiter. Die ÖVP konnte ihren Vorsprung ausbauen, die FPÖ stagniert auf niedrigem Niveau.

2005 kam die SPÖ bei den steirischen Gemeinderatswahlen bis auf wenige Stimmen an die ÖVP heran – das Ergebnis war damals Vorbote für den roten Sieg bei der steirischen Landtagswahl sechs Monate später.

Gestern erlitt die steirische SPÖ einen schmerzhaften Dämpfer. Sie verlor 5,6 Prozentpunkte und kommt nun auf 37,73 Prozent der Stimmen. Die ÖVP hingegen konnte ihren hauchdünnen Vorsprung von 2005 beträchtlich ausbauen, legte 3,36 Prozentpunkte zu und kommt nun auf 46,72 Prozent der Stimmen.

Jetzt ist es die ÖVP, die aus dem gestrigen Gemeinderatswahl-Ergebnis einen Trend für die Landtagswahl im Herbst ablesen möchte: Er spüre, „dass etwas im Gang ist im Land“, sagte der steirische VP-Chef Hermann Schützenhöfer.

Landeshauptmann Franz Voves (SP) sprach zwar von einer „herben Niederlage“ für die steirischen Sozialdemokraten, gab sich jedoch kämpferisch: Für die Landtagswahl sei er „noch voller Zuversicht“.

Überraschend ist das schlechte Abschneiden der FPÖ, die ihr schwaches Ergebnis von 2005 nur um 0,54 Prozentpunkte auf 6,52 Prozent verbessern konnte. „Enttäuschend“, sagte FP-Generalsekretär Herbert Kickl.

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