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Innenpolitik

Österreich ist bei Korruption "im unteren Mittelfeld"

Von OÖN   04. Dezember 2014

Österreich ist bei Korruption "im unteren Mittelfeld"
Korruption bleibt Thema: Die Zahl der Ermittlungsverfahren ist im Vorjahr leicht gestiegen.

WIEN. Im aktuellen Korruptionsranking von Transparency International hat sich Österreich gegenüber dem Vorjahr zwar leicht verbessert.

Mit Rang 23 (2013: Platz 26) liegt Österreich im Vergleich mit anderen Industriestaaten aber immer noch "im unteren Mittelfeld", wie Eva Geiblinger, Vorsitzende von Transparency International Österreich, gestern sagte.

Zum ersten Mal seit 2005 hat Österreich in dem Ranking, das 174 Länder untersucht, aber aufgeholt. Vom damaligen zehnten Platz ist man freilich noch immer weit entfernt. Vorreiter im Korruptionswahrnehmungsindex, der unter anderem auf der Befragung von Managern fußt, sind Dänemark und Neuseeland.

Für Abkühlphase von Politikern

Geiblinger forderte "signifikante Verbesserungen bei der Antikorruptionsarbeit", das sei für den Wirtschaftsstandort wichtig. Konkret pochte sie auf strengere Regeln für Lobbying – das bisherige Lobbyingregister sei nicht ausreichend – und eine "Cooling-off-Phase" für Politiker, die nach ihrem Ausscheiden in die Wirtschaft wechseln. "Es ist doch ganz klar, dass viele eingekauft werden, damit sie eine ,gute Rutschn’ legen, damit man einen Heimvorteil hat", sagte Geiblinger.

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