Nackte Angst der Ärzte vor ELGA
ELGA, die elektronische Gesundheitsakte, ist ein Prestigeprojekt von Gesundheitsminister Alois Stöger (SP): Sie soll Ärzten und Krankenhäusern elektronischen Zugriff auf Patientendaten wie Laborbefunde oder Spitalsbehandlungsprotokolle erlauben.
Die Wiener Ärztekammer läuft Sturm gegen Stögers Pläne, seit dieser Woche warnt sie auch in Zeitungsinseraten vor der Umsetzung: Neben dem Bild einer nackten Frau oder eines nackten Mannes heißt es „ELGA kostet Sie Ihr letztes Hemd“ oder „ELGA stellt Sie vor den anderen bloß“. Die Sorge der Ärztevertreter gilt dem Datenschutz: ELGA sei vor Hackerangriffen nicht gefeit, sensible Daten könnten in falsche Hände geraten, warnt Johannes Steinhart, Vizepräsident der Wiener Ärztekammer, dem Ambitionen auf die Bundesleitung der Ärztekammer nachgesagt werden.
Stöger nimmt die Kritik gelassen: Die Wiener Ärztekammer sei eben „ein zerstrittener Haufen, der einen Außenfeind braucht, der sie irgendwie zusammenhält“, sagte er bei einem Hintergrundgespräch Donnerstagabend. Bedenken versuchte er zu zerstreuen: ELGA sei datenschutztechnisch auf dem „neuesten Stand“. So würden die Patientendaten nicht zentral auf einem Server gespeichert, sondern in den Labors und Spitälern verbleiben. Erst durch das Stecken der E-Card und damit einer Bewilligung des Patienten führt ELGA diese Daten zusammen. Nach 28 Tagen erlischt der Zugriff für den jeweiligen Arzt.
Überzeugt hat Stöger damit weder die Ärztekammer noch den Koalitionspartner. VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger – selbst Arzt in Wien – hält die Pläne des Gesundheitsministers für „nicht genehmigungsfähig“.
Auch er führt den Datenschutz ins Treffen. Zudem seien weder Kosten noch Nutzen geklärt. Stögers Angaben – 130 Millionen Euro Kosten bis zum Vollausbau 2017 stünden dann jährlich 129 Millionen Euro an Einsparungen, etwa durch Vermeidung von Doppelbefundungen, gegenüber – zweifelt er an.


Soll jede/r Patient/Bürger (und -in) doch selbst entscheiden. Keine Blutgruppe (Allergien, chronische Krankehiten,...) auf der E-Card? Sein/Ihr Problem bei einem Unfall irgendwo.
Mittels ELGA vermeidbare Doppeluntersuchungen? Wer ELGA nicht will, zahlt halt die vermeidbaren Untersuchungen. Eine Bewerbung bei gesperrtem ELGA? Entweder kriegst den Job nicht oder du zahlst die Untersuchung. Warum soll ein Dienstgeber über gesundheitliche Probleme eines Bewerbers im Unklaren gelassen werden? Hoher Blutdruck, Häpatitis, Aids,.. sind doch ein Risiko, oder? Dann sollen die Verweigerer schaun, wo sie bleiben.
und ich möcht gern den Arzt kennenlernen, der sie durchliest ...
... um aus weit Vergangenem weise zu werden, was der Patient
J E T Z T braucht.
Mir wär ein Internetportal lieber, für mich als Patient, wo ich nachsehen kann, ob das Medikament, das mir verschrieben wird,
mit anderen Medikamenten verträglich ist ...
... dazu vielleicht eine großgeschriebene Warnung vor Nebenwirkungen eines verschriebenen Medikaments, - so groß wie die Warnung auf den Zigarettenschachteln ...
Dann bräucht ich auch keine Angst haben vor dem alltäglichen Datenklau ...
Am ersten Tag, wo man sich abmelden kann, werde ich mich von diesem datentechnischen Wahnsinn abmelden!
Solange es Leute gibt, die eine Daten-CD von Bankkunden anfertigen und verkaufen, wird es Leute geben, die sich mit Gesundheitsdaten eine goldene Nase verdienen wollen.
Außerdem: was geht den behandelnden Arzt meine Vorgeschichte an? Gar nichts, solange ich sie ihm nicht erzählen will. Und das werde ich erst dann tun, wenn er sich mein Vertrauen erarbeitet hat.
Es gibt keine Kosteneinsparungen, sonden ein neues teures, wartungsintensives bürokratisches Monster!
Alte Labordaten sind in einem neuen Kontext (wie bei neu aufgetretenen Symptomen) meist nicht ausreichend und werden schon aus juristischen Selbstschutzgründen immer wieder neu erhoben (z.B. Blutbild, Gerinnung etc.).
Auch die Problematik von "abgespeicherten" Diagnosen erkennen sie nicht, selbst angebliche "Allergien" sind manchmal keine - werden aber, einmal datenbankmäßig "in Stein gemeisselt" wohl wenig hinterfragt werden - eine durchaus lebensbedrohliche Tatsache, z.B. bei einer Falschdiagnose "Penicillinallergie" bei einer in Frage stehenden ev. lebensrettenden Penicillinallergie.
Auch die Frage relativer Kontraindikationen aufgrund medikamentöser Wechselwirkungen und bei besonderer Risikoabschätzung können durch Apotheker nicht beurteilt werden, usw...
Wenige wirkl. wichtigen Infos, wie stattgehabte OPs, Allergien/Grunderkrankungen wären als Notfallkarte genauso verfügbar!
Lieber Herr Minister Stöger,

Ihre hunderten Millionen € für "Gesundheitsdaten" können Sie sich sparen.
Ich bin mündiger Bürger und verwalte meine Gesundheitsdaten - zusammen mit dem Hausarzt meines Vertrauens - SELBER !
Ich bin Mühlviertler wie Sie.
Und habe noch Hausverstand.
Ich hoffe, Sie haben ihren Hausverstand auch noch behalten.
Bürokratismus in Österreich kenne ich zur Genüge.
Kostet ein Vermögen.
Und bringt den Bürgern rein gar nichts !
Was wollen Sie mit dem sündteuren Datenfriedhof ?
Dass "Anonymous" dann irgendwann ihre Leberwerte im Internet veröffentlicht ?
Weil die Datensicherheit "leider doch nicht gewährleistet werden konnte " ??
Kümmern Sie sich lieber um eine Medizin-Uni in Linz.
Die Zahl der OÖ, die Medizin studieren wollen, sinkt dramatisch.
Dann haben Sie zwar eine Datenbank, "wie krank wir OÖ" sind, aber leider keine Ärzte zur Behandlung !
Herr Stöger , es ist 5 min. vor 12 !
Handeln Sie endlich !
musste vor 3 jahren den C-E führerschein verlängern. damals hatt ich ganz leichten alterszucker. ich ging mit einen 2 wochen alten laborbefund zum amtsarzt. in diesen befund waren meine werte alle im grünen bereich.
trotz allen drückte mir der amtsarzt eine visitenkarte einer internistin und eine visitenkarte von einen augenarzt in die hand. musste ihm extra befunde bringen, welche mich über 300 euro kosteten.
also selbstverwaltung kannst dir in die haare schmieren.
gescheft is gescheft.
host mi
Vorteil wirst du anders denken, wenn du in einem anderen Bundesland einen Unfall hast und einige wichtige Daten dringend benötigt werden.
Es ist steinzeitlich und nicht leistbar, die relevanten Gesundheitsdaten (Historie) NICHT zentral zu verwalten.
bedeutet Qualitätssicherung. davor hat manche Arztpraxis angst. thats ist
http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/datenpanne137.html
für ein teures und unnötiges bürokratisches Monster ohne entsprechenden Nutzen während gleichzeitig die verantwortlichen Politiker über ständige Kostensteigerung im Gesundheitssystem jammern !
Es ist eine bleibende Tatsache, dass weder Diagnosen noch Medikamente und andere Behandlungen derart standardisierbar sind, dass sie in einem elektronischen System automatisierbar verwendbar wären. Es gibt ja auch unsichere oder Fehldiagnosen, die einmal abgespeichert wohl kaum mehr kritisch überprüft oder einem neuen situtativen Kontext angepaßt werden würden. Das Internet zeigt ja täglich, wie schwer es ist, einmal gespeicherte Falschinformationen wieder loszuwerden, ganz abgesehen von den allgemeinen Datenschutzproblemen.
Auch bei Medikamenten gibt es neben "absoluten" Kontraindikationen auch sogenannte "relative", d. h. im Rahmen einer bestimmten situativen Risikoabschätzung trotz Kontraindikation verordenbare Medikamente - soll dies der Apotheker übernehmen? Er wird sich hüten! usw,...
Jedes konkurrenzfähige Unternehmen legt Daten seit Jahrzehnten ausschließlich zentral ab!
Haben Ärzte etwa Angst davor, dass ihre Leistungen (Diagnosen, Röntgenbilder etc.) plötzlich von der Sozialversicherung, die das ja alles bezahlt, auch einsichtbar und kontrollierbar wird?
aber nur er.
Ich nicht mehr.
Wer außer Stöger traut dem Datenschutz ?
dagegen, wenn auch Allergien gegen Medikamente, Unverträglichkeiten und Dauermedikamente angeführt sind. Wobei ich dann Wert darauf legen würde, dass die Dauermedikamente auch ohne die lästige monatliche Arztverschreibung bei der Apotheke abgeholt werden können. Nur das genau wird es in Obeösterreich nicht spielen, weil es einen diesbezüglichen Deal zwischen Oberösterreichischer Arbeiterkammer und der OÖGK gibt -ist ja ein sicheres Geschäft für die Ärzte- weil da bei jedem Rezept die Kassa klingelt. In Wien gibt es Dauerverschreibungen für 6 Monate. Für Leute, die eine Arbeit suchen, könnte die Geschichte aber nach hinten losgehen. Kann doch der Betriebs- oder Vertauensarzt des Unternehmens nachsehen, welche Krankheiten vorliegen ode vorlagen etc. etc. und diesbzgl. Ratschläge an die Personalabteilung geben, auch wenn er dies nicht dürfte...Es muss also sicher eine Lösung geben, die es ermöglicht, bei der ELGA nicht mitzutun und zwar nicht nur bei der Einführung, sondern dauerhaft.
...ie E-card muss aufgewertet werden mit foto und ev. mit fingerprint, damit der missbrauch endlich abgestellt wird.
bezug von dauermedikamenten gehört auch drauf. jede verschreibung kostet geld. man könnte dann die medikamente direkt in der apotheke holen. chefarztpflichtige medikamente kann auch der apotheker beantragen.
auch blutgruppe, gewisse dinge wie bluter etc. gehört drauf.
also ich hätte keine bedenken, zugang zu diesen taten dürfen natürlich nur ärzte oder spitäler haben.
bravo herr gesundheitsminister, endlich mal was vernünftiges.
Es gibt viele Gründe, weshalb ich NIE dermaßen mental unterbelichtet wäre, meine Einwilligung zu "ELGA" zu geben! Jeder Mensch mit Hausverstand wird genau so handeln!
Im übrigen: eine Liste "meiner" Ärzte, allenfalls Medikamente, habe ich immer bei mir, sollte Jeder so machen.
Ich möchte auch nicht, dass Jeder, der Zugang zu ELGA hat, alle meine Daten sichten kann. Es gibt gerade im Gesundheitswesen jetzt schon genug Verstöße in puncto Datenschutz!
zu diesen Daten. Es geht im wesentlichen darum, dass wichtige Daten nicht im Aktenschrank eines Arztes liegen. Es handelt sich auch nicht "private" Daten, sondern um Daten, die dem Datenschutz unterliegen. Das ist ein Unterschied, denn die Daten "gehören" nicht dir.
Immerhin bezahlt die Krankenkasse für Befunde, Röntgenaufnahmen etc. und diese sollten für jeden weiteren Arzt zugänglich sein.
Eine Monopolisierung ist kontraproduktiv und teuer.
Jedes Unternehmen legt ihre Daten zentral ab. Zugriffsrechte sind definierbar, also wer auf welche Art von Daten zugreifen kann.
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-11/datenschutz-psychiatrie-krankenakten
ein prestige-projekt (einer deix figur - siehe bild).
schon mal nachgedacht wer davon profitiert? möglicherweise auch eine welser it firma mit zwei buchstaben, die eh schon jedes kh, dank kooperationen und politisch initierten verträgen mit unfreiwilligen partnern (geistl. kh, gespag, rk) unsicher macht.
aus jux und tollerei macht keiner was -stimmt! aber uneigennützig agiert mit sicherheit auch keiner. die herren in der politik ebenen den weg für gewisse freunde in der wirtschaft - mehr sag ich nicht. gibt es da nicht eine behörde innerhalb der eu die es sich zur aufgabe gemacht hat, solche machenschaften aufzudecken? wäre das erste gute an dem verein.
das blöde volk hofft auf ein durch die medien versprochenes sparpotential - spart´s ruhig. für die eu, die griechen, die portugiesen, die italiener, die iren .. für was und wen auch immer.
...wen nes einen zentralen, aktuellen Akt gibt, dann hören sich hoffentlich die 20 mal Röntgen, 10 mal Blutabnahme,.... auf. Dies hat Unsumme ngekostet und die Ärzte haben sich gegenseitig Patienten überwiesen. Leutem es geht nur ums geld - der rest ist euch siwas von wurscht und nur Scheinheiligkeit.
erhalten bleiben! Sollen unsere Ärzte am Hundertuch nagen? Ist Ihnen denn noch nicht aufgefallen, daß die Rolls und Bentleys, die Ferraris und Porsches, die Maybachs und Bugattis und sogar Autos für leider-nein Millionäre wie Q7 und der 7er BMW immer seltener werden auf den Straßen?
Wollen Sie, daß unsere Radiologen Merzedes fahren müssen wie gewöhnliche Taxler?
Der ist von der anderen Farbe, nichts für ungut!
Wir brauchen in Linz noch eine zusätzliche UNI für die Ausbildung der Ärzte, damit wir die Mehrfachuntersuchungen denn auch durchführen können.
Endlich mal eine gute Idee zur Kostenreduzierung ohne Leistungsbeschränkung.
Und wie sicher ist die Krankengeschichte im Computer ihres Hausarztes ?
Was passiert wenn ihr Hausarzt auf Urlaub geht, hat dann ein anderer Arzt auf diese Akten Zugriff ? (Ich meine ja)
Für mich wollen ÖVP und Ärztekammer nix anderes als den Bestand der Ärzte auf unsere Kosten erhöhen, ganz egal ob wir diese wirklich brauchen oder nicht.
ÖVP -----
Ärztekammer -----
GM Stöger +++++
Die elektronische Krankenakte hat auch ihre gute Seite. Da durch Hackerangriffe und sicherheitsrelevante Schlampereien relativ viele Menschen Zugriff auf eine Krankengeschichte haben, bekommt man möglicherweise wesentlich mehr Diagnosen als normalerweise.
http://gedaunknsplitta.blog.de