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Innenpolitik

Holpriger Start der Integrationskampagne #stolzdrauf

Von nachrichten.at/eiba   10. November 2014

Außenminister Sebastian Kurz während einer Pressekonferenz zur Integrations-Kampagne "Zusammen:Österreich" in Wien.

WIEN. Gemeinsam mit Integrationsbotschaftern präsentierte Minister Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag die Kampagne #stolzdrauf. Zumindest der Start ging nach hinten los, im Internet gibt es einerseits Spott, andererseits viel Kritik.

Auf die Landschaft, Kultur oder Werte wie die Demokratie und Religionsfreiheit - auf Österreich kann man stolz sein, findet Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP). Und rief daher die Kampagne "#stolzdrauf" ins Leben, deren Ziel es ist, das Österreichbewusstsein zu stärken, sowohl bei Migranten als auch bei der Mehrheitsbevölkerung.

"Immer wieder tun sich Junge schwer mit dem Zugehörigkeitsgefühl", so Kurz. Mit der Kampagne soll daher die Masse der Bevölkerung erreicht und das Gemeinsame hervorgehoben werden. Österreich soll für alle, die hier leben, zur Heimat werden, ohne dass sie ihre Wurzeln aufgeben müssen, betonte der Ressortchef.

Die Aktion wird in den nächsten Wochen in Spots, Print und den neuen Medien zu sehen sein. Eingeladen zur Teilnahme wurden bereits auch Bundespräsident Heinz Fischer, "Volks-Rock'n'Roller" Andreas Gabalier und Ex-Miss Amina Dagi, freute sich Kurz.

Besonders die Teilnahme von Gabalier wird heftig kritisiert. Denn dieser postet auf seiner Facebook-Seite: "Ich bin stolz darauf, dass es noch sooo viele Dirndln und Buam im Land gibt, die unsere Kultur und Tradition zeitgemäß leben und weitergeben, und hoffentlich noch lange im Trachtengewand außer Haus gehen #stolzdrauf".

Die Kritik an diesem etwas einseitig wirkenden Heimatverständnis ließ nicht lange auf sich warten.

 

 

 

 

Kritik an Integrationspolitik der Regierung - und #stolzdrauf

Aber nicht nur Gabalier, auch die Kampagen selbst wird bisher eher sarkastisch gesehen. Anstatt Dinge zu posten, auf die die Menschen in Österreich stolz sind, ist Twitter derzeit voll von ironischen Kommentaren, besonders zur Integrationspolitik der Regierung.

 

 

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