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82 Prozent für Zustimmung Österreichs zum EU-Renaturierungsgesetz

Von nachrichten.at/apa, 16. Juni 2024, 10:40 Uhr
Ein Blick auf einen Teil eines 90 Hektar großen Gebiets in Wien-Donaustadt, das als Naturschutz-Areal renaturiert werden soll. Bild: APA/Roland Schlager

WIEN. Laut einer Umfrage des Market-Instituts (1.000 Online-Interviews) im Auftrag des WWF sprechen sich 82 Prozent der Bevölkerung für eine Zustimmung Österreichs zum EU-Renaturierungsgesetz aus.

"Das ist ein klarer Auftrag an die Politik. Inhaltlich spricht schon längst alles für eine Zustimmung Österreichs, weil wir damit unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen in Europa sichern", sagte WWF-Programmleiterin Hanna Simons im Vorfeld der Abstimmung im EU-Umweltrat am Montag.

Eine Zustimmung Österreichs zum EU-Gesetz wird laut der Market-Umfrage überparteilich stark unterstützt - am stärksten bei Sympathisanten der Grünen, der SPÖ und der NEOS mit jeweils klar über 90 Prozent (99 bzw. 97 und 96 Prozent antworten hier mit "auf jeden Fall" bzw. "eher doch"). Aber auch deklarierte Unterstützerinnen und Unterstützer von ÖVP und FPÖ würden es laut dieser Umfrage mit Mehrheit begrüßen, wenn Österreich für das EU-Gesetz stimmt (gesamt 72 bzw. 61 Prozent antworten mit "auf jeden Fall" bzw. "eher doch"). Zugleich halten es mehr als zwei Drittel für "nicht gerechtfertigt", dass mehrere Landeshauptleute ein Ja zum Gesetz verhindern wollen.

Arbeitsauftrag an die Politik

Der WWF wertete die Umfrage-Ergebnisse auch als deutlichen Arbeitsauftrag an die heimische Politik: Über 80 Prozent der Befragten fordern, dass sie mehr unternimmt, um zerstörte Natur wiederherzustellen - also zum Beispiel Böden entsiegeln oder Flüsse und Moore renaturieren. 90 Prozent stimmen der von Market zur Auswahl gestellten Aussage zu, dass "eine intakte Natur den Schutz vor Katastrophen verbessert und damit auch eine Frage der Sicherheit des Landes" sei. Fast genauso viele (88 Prozent) halten es für "besonders wichtig, dass unsere Natur konsequent geschützt und wiederhergestellt wird". Dass es dafür verbindliche Ziele in Österreich und Europa geben soll, bejahen ebenfalls über 80 Prozent.

Das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restauration Law) sieht vor, dass künftig mehr Wälder aufgeforstet, Moore wiedervernässt und Flüsse in ihren natürlichen Zustand versetzt werden. Nach langen Verhandlungen wurde es in einer abgeschwächten Form, die viele der früheren Kritikpunkte wie eine mögliche Gefährdung der Ernährungssicherheit berücksichtigte, im EU-Parlament beschlossen.

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33  Kommentare
33  Kommentare
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schubbi (3.646 Kommentare)
am 17.06.2024 09:02

Schwer zu verstehen. 82% dafür und in jeder Online-Diskussion ein Shitstorm gegen Fr. Gewessler ?

Ich finds jedenfalls gut und unterstütze das. Genauso wie ich weitere Grünlandzerstörung ablehne, solange es genügend Leerstände gibt - siehe neue IT-Uni Linz

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 17.06.2024 09:03

Obwohl ich nicht grün wähle, da mir deren Fremdenpolitik gar nicht gefällt

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zlachers (8.367 Kommentare)
am 17.06.2024 20:45

da mir deren Fremdenpolitik gar nicht gefällt…. Und die Fremdenpolitik von fpö gefällt ihnen gut, oder was?

Ihnen gefallen also Leute die sich nicht mit ihres gleichen ( gleich starken Gegner ) oder jemand stärkeren, zu messen ( angreifen ) trauen.

Die ihre Gegner in den Schwachen sehen, und nur auf sie her pecken, los gehen was auch immer.

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Natscho (5.100 Kommentare)
am 17.06.2024 09:50

Du wirst es nicht glauben, aber online posten vor allem Leute die unzufrieden sind und zuviel Zeit haben.
Das echte Leben ist da draußen

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NedDeppat (14.441 Kommentare)
am 16.06.2024 21:44

Ah, so wird also Politik gemacht und wo ist der innenpolitische Konsens?

Ich bin sowas von enttäuscht von unserer türkisGRÜNEN Regierung.

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rmach (15.766 Kommentare)
am 16.06.2024 19:39

Erinnert mich an die Umfrage :
Sind Sie eher für BSE, oder dagegen.
Immerhin sprach sich die Mehrheit dafür aus.
Trotzdem ist BSE bei Rindern wieder nicht mehr vorhanden und wir können wieder bedenkenlos Rindfleisch essen.

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amha (11.730 Kommentare)
am 16.06.2024 17:46

Das Ergebnis einer Auftragsstudie als die Meinung der Österreicher hinzustellen, tut schon ziemlich weh.

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 16.06.2024 14:01

Renaturierung klingt gut. Worauf können wir stattdessen verzichten? Auf Wälder? Auf Felder? Auf Wiesen? Auf Straßen? Auf Wohnflächen? Auf Einzelhandel? Auf Produktionsstätten? Auf Sportplätze? Auf Ställe? Auf Hallenbäder?
Wer gibt freiwillig etwas her? Niemand? Wer wird zwangsweise enteignet? Niemand?
Ja, dann ist das alles doch kein Problem.

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HukoP (657 Kommentare)
am 16.06.2024 14:35

Wenn Sie den Artikel nicht verstehen und dadurch nichts sinnvolles dazu betragen können, lasen Sie es bitte einfach.
Sie würden dadurch viele Leser nicht belästigen

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cyrill24 (701 Kommentare)
am 16.06.2024 13:36

Wir hatten in Österreich immer ca 46% der Gesamtfläche Wald, jetzt haben wir 48% müssen wir jetzt 2% wieder roden oder wie!

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HukoP (657 Kommentare)
am 16.06.2024 14:37

Wenn Sie es nicht verstehen, schreiben Sie bitte einfach nichts!

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amha (11.730 Kommentare)
am 16.06.2024 17:48

Sie sind hier nicht der Moderator! Also haltens die Fingerlein still und lesens einfach drüber.

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derUhu (186 Kommentare)
am 16.06.2024 13:03

"... im Auftrag des WWF...", dann hab ich aufgehört zu lesen. Es lohnt sich nicht, solche Presseaussendungen von Lobbygruppen zu konsumieren.

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dobisam (993 Kommentare)
am 16.06.2024 11:01

1000 Online-Interviews geben also repräsentativ die Meinung von über 9 Millionen wieder? Also nur jeder Neuntausenste wurde befragt, Wie lauteten die gestellten Fragen? Gab es nur die Möglichkeit mit Ja oder Nein zu antworten? Hatte man Zeit über die gestellte Frage nachzudenken bevor man antwortete? Wurde auch darauf hingewiesen, was alles unter Renaturierung fällt und ob es auch für den Befragten Konsequenzen gibt? Wie wurden eigentlich die Online-Interviewten ausgewählt? Wie viele Personen wurden um ein Online-Interview gebeten und wie viele lehnten ab?

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zlachers (8.367 Kommentare)
am 16.06.2024 11:50

Ja! Kommt aber dann meistens immer das heraus was sich bei Umfragen ergeben hat. Warum?

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dobisam (993 Kommentare)
am 16.06.2024 11:59

Eigentlich habe ich mir eher ein paar Antworten bezüglich meiner weiteren Fragen erhofft. In wie weit wurden Diese ausgewählt um ein erwünschtes Ergebnis zu erzielen? Bei Umfragen mit so geringer Teilnehmerzahl fällt mir immer der statistische Hase ein.

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 16.06.2024 13:52

Warum? Weil man immer genau die befragt, von denen man die erwünschte Antwort erwartet. So einfach ist das. Das ist die größte Schwachstelle der Statistik.

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zlachers (8.367 Kommentare)
am 16.06.2024 14:24

Okay! Wenn bei Pilze sammeln also jede Neuntausenste gut ist, kann man die restlichen 8.999 giftigen problemlos verzehren, oder was? Passiert ja nichts weil eine von 9.000 war ja eh gut.

Oder man überlässt der Bank, immer von
9.000 €, 8.999, und besitzt selber dann nur noch 1.€, bei 18.000 zwei usw.

Wie verrückt wäre das denn, und viele Leute würden sich das gefallen lassen? Sicher; 0,00!

Und bei Umfragen entscheidet eine Babyhandvoll Leute, was im Nachhinein für alle gilt.

Demokratie ist sicher was anderes!

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LASimon (12.453 Kommentare)
am 16.06.2024 12:00

(1) Ein Sample von 1000 ist durchaus üblich und kann repräsentativ sein.
(2) Wie dem Artikel zu entnehmen, gab es keine Ja/Nein-Fragen.
(3) Bei einer Online-Befragung hat man üblicherweise alle Zeit der Welt.
Grundsätzlich gewinne ich aus Ihren Fragen den Eindruck, dass Sie kein Anhänger der Direkten Demokratie sind.

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dobisam (993 Kommentare)
am 16.06.2024 12:17

Wenn aber nicht einmal jeder Neuntausendste befragt wird, kann man wirklich nicht von direkter Demokratie sprechen. Direkte Demokratie wäre wirklich toll, benötigt aber zum funktionieren ein großes Maß an Selbstzucht (entschuldigen Sie diesen deutschen Ausdruck, mir fällt auf die Schnelle kein besserer ein). Außerdem hat direkte Demokratie einige Stolpersteine. Ein kleines Beispiel, nach einem besonders grausamen Sexualmord, mit ausführlicher Reportage in den Medien, an einem Kind startet man eine Abstimmung über die Todesstrafe. Wie fällt das Ergebnis aus? Sollte dann vielleicht die Todesstrafe wieder eingeführt werden? Immerhin hat sich das Volk in direkter Demokratie dafür ausgesprochen

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 16.06.2024 13:55

Tausend befragte können den Willen des Volkes wiederspiegeln. Können! Voraussetzung ist eine echte Zufallsauswahl.

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zlachers (8.367 Kommentare)
am 16.06.2024 14:38

Tausend befragte können den Willen ihres Dorfes vielleicht widerspiegeln, und wahrscheinlich nicht einmal das, präzise und genau. Aber sicher nicht den Willen eines ganzen Volkes. In Tirol können sie was ganz anderes wollen, als in Kärnten z.B. oder in OÖ als in NÖ.
Wenn nur 1000 Leute für‘s ganze Land entscheiden, ist das Bevormundung, und kein eigener Wille, ganz sicher.
Und damit wird allen anderen aufgedrückt dass sie selbst auch genau dass selbe wollen, irgendwann denken sie dann eh, ja das ist auch genau mein Wille, die Umfragen sagen und beweisen es ja eindeutig.

Weiß ja nicht mit welchen fragwürdigen Methoden, der kollektiven psychischen Manipulation diese Umfragen gemacht werden, und wie sie die Leute dazu bringen immer jeder Umfrage zuzustimmen, aber korrekt und genau arbeiten die ganz sicher nicht.

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zlachers (8.367 Kommentare)
am 16.06.2024 14:59

Und noch was; genau diese Umfragen haben uns ja, auch den Schlamassel bei der EU-Wahl mit der fpö gebracht. Vor der Wahl hieß es immer, fpö laut Umfragen am 1.platz.., dabei würden immer nur 2.000 Leute befragt. Von diesen 2.000 übernahmen dann viele einfach nur die Meinung, das nennt man glaube ich Schwarm Intelligenz ( in dem Fall ehr Schwarm unintelligenz ) weil wegen der Umfragen hören die meisten selbst zu denken auf, die Umfragen müssen ja stimmen, und selbst denken braucht man eh nicht mehr.
Ohne diese Umfragen wäre das Wahlergebnis wahrscheinlich eh anders ausgegangen.

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zlachers (8.367 Kommentare)
am 16.06.2024 15:05

Kurz noch mal was, dann wär ich hier fertig:

Für mich war die ÖVP der Sieger, sie haben zwar sehr viel Punkte verloren gehabt, und trotzdem waren sie nur ganz minimal um eine Haaresbreite unter dem ersten Platz.

Die fragwürdigen „ Sieger“ haben das erreicht was die ÖVP erreicht wenn sie verloren hat.

Da gibt es also noch sehr, sehr viel Luft nach oben, um der ÖVP in Punkto Sieg das Wasser reichen zu können.

Weil nur wegen der minimalen Mehrheit an Wählerstimmen, die sie bloß wegen der verdammten Umfragen bekamen, ist das noch lange kein echter Sieg!

Wahre Sieger sind und werden sie niemals sein!!!

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veribo (531 Kommentare)
am 17.06.2024 09:26

Ihre Interpretation ist sehr interessant oder vielleicht besser gesagt ignorant.

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zlachers (8.367 Kommentare)
am 17.06.2024 20:26

Meinen Sie die von mir?
Finde ich nicht, das stimmt schon so wie ich’s gesagt habe. Wahre Sieger sind einfach anders, als…. Sie wissen schon.

Ich traue den Umfragen einfach nicht weil; es gibt viele Leute die im Internet Geld damit verdienen. Und man kann aus ganz Europa mitmachen. Umfragen für Österreich usw. beantworten.

Ich könnte z.B von hier aus, auch bei einer Umfrage für DE mit machen, und die Frage, welche deutsche Partei würden Sie am ehesten wählen, mit z.B. CDU, oder AfD beantworten, dann gilt meine Antwort genauso als würde ich in Deutschland leben, und wird ausgewertet, wenn dann aus ganz Europa 2.000 Leute für AfD sind, kommen diese rechtsradikale Rassisten weiter.

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amha (11.730 Kommentare)
am 16.06.2024 17:52

(4) wenn der WWF Auftraggeber ist, kann das Market Institut sich das Wunschergebnis einfach ausmalen. Wenn Sie zum Thema nur annähernd so bewandert sind wie Sie vorgeben, dann wissen Sie sehr gut was ich meine.

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HukoP (657 Kommentare)
am 16.06.2024 14:40

Wenn Sie keine Ahnung von Statistiken, Wahrscheinlichkeit und repräsentative Stichprobe haben, behalten Sie bitte Ihre sinnlose Aussage für sich.
Sie können am Statistik Institut an der Uni linz ein Seminar belegen.

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amha (11.730 Kommentare)
am 16.06.2024 17:50

Nochmal: SIE verbieten hier niemanden das Kommentieren.

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 17.06.2024 08:57

Haben sie schon mal was von Hochrechnung gehört ? Wie z.B. bei Wahlen ? Das Ergebnis stimmt bis auf ein paar Prozentpunkte ziemlich genau

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Superheld (13.335 Kommentare)
am 16.06.2024 10:59

Zustimmung auf Fragen zu Themen, wo man null Ahnung hat, sind keine Auszeichnung für eine Umfrage.

Das Problem ist doch, dass kaum jemand der Befragten das Gesetz, die Verantwortlichkeiten, die Kosten und Auswirkungen nur im Ansatz kennt. So macht man im TV Voting-Shows, aber bitte nicht Politik!

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keinexperte (20 Kommentare)
am 16.06.2024 10:57

Wenn es vom WWF kommt ist es extrem übertrieben. in Wirklichkeit wollen 82 % keine Renaturierung.

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( Kommentare)
am 16.06.2024 11:25

Stimmt, mind 82% können mit dem Begriff Biodiversität nix anfangen.
Brauch ma ned, Diskonter, Temu & Co liefern sowieso.

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