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1200 Euro für Studenten als "Grundsicherung"?

Von nachrichten.at/apa, 09. Juli 2024, 10:24 Uhr
uniko-Präsident Oliver Vitouch
Universitätenkonferenz-Chef Oliver Vitouch Bild: KLAUS_RANGER

WIEN. Die Universitätenkonferenz (uniko) schlägt die Einführung einer Grundsicherung für Studierende vor, die eine bestimmte Mindeststudienleistung erreichen.

Als Höhe schwebt uniko-Präsident Oliver Vitouch die Ausgleichszulage (derzeit rund 1200 Euro) vor - in ihr sollen dafür Familien- und Studienbeihilfe aufgehen. Erhalten sollen sie alle Studierende, die 40 ECTS-Punkte pro Studienjahr erreichen. Von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) gab es am Dienstag eine Absage.

Mit dieser Maßnahme sollen sich Studentinnen und Studenten vorwiegend auf ihre Ausbildung konzentrieren können, argumentierte Vitouch am Montagabend vor Journalisten die Position der uniko in ihren vor der Nationalratswahl präsentierten Forderungen zu "Universitäten 2030". Nach der Ausbildung sollen Absolventen ab einer bestimmten Einkommenshöhe dann einen Teil davon wieder zurückzahlen. Zur Einschätzung der vorgeschlagenen 40 ECTS: Die Mindeststudiendauer beträgt 60 ECTS pro Studienjahr.

"Eigentlich eine Gießkanne"

Polaschek sieht eine solche Grundsicherung nicht als probates Mittel an. Der Bildungsminister verwies am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz in Krems auf Stellungnahmen seitens der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH), "die ein solches System eindeutig abgelehnt haben, weil es eigentlich eine Gießkanne ist, die keine Differenzierung bedeutet".

Außerdem fordern die Unis eine gesamtösterreichische Hochschulplanung durch ein einziges Ministerium mit gebündelten Zuständigkeiten für Unis, Forschung und Innovation. "Derzeit ist die Verländerung der Hochschulpolitik ein Problem, weil sich die Länder durch die Gründung von Privatuniversitäten selbst verwirklichen", so Vitouch. Für Privathochschulen gilt derzeit zwar ein Finanzierungsverbot durch den Bund - Länder oder Kammern können aber "private" Hochschulen ohne weiteres finanzieren. "Gegen die Umwandlung von Landeskonservatorien wird man nichts sagen, wenn nur die Rechtsform geändert wird", so Vitouch. Die Sinnhaftigkeit einer Medizinischen Universität Oberwart erschließe sich ihm aber nicht- Höhepunkt zuletzt sei die Gründung der Digital-Uni in Linz IT:U gewesen (wobei diese als öffentliche Uni firmiert, Anm.).

"Änderung macht wenig Sinn" 

Für Polaschek macht eine "Änderung im jetzigen Status wenig Sinn". Ein solcher Schritt würde eher zu einer Verkürzung des Angebots führen "und eigentlich auch innovative, neue Zugänge abdrehen". Vom Minister wurde auch die vorherrschende Qualitätssicherung für private Institutionen ins Treffen geführt.

Darüber hinaus verlangt die uniko eine Bereinigung des derzeit 23 öffentliche Unis, 21 Fachhochschulen, 14 Pädagogische Hochschulen (PH) und 19 Privatunis umfassenden tertiären Sektors. So könnten etwa die PH in die Unis integriert und so die Lehrerausbildung zusammengeführt werden. Das wäre sparsamer, weil so Doppelstrukturen wegfielen und vermeide Logistikprobleme und langwierige Abstimmungen der Curricula, argumentierte Vitouch.

"Kein wirklicher Mehrwert"

Dass die PH in den Unis aufgehen, würde aus aktueller Sicht "keinen wirklichen Mehrwert bedeuten", konstatierte indes Polaschek. "Bisher ist das auch gerade vonseiten der Universitäten immer abgelehnt worden, weil man die eigene Forschungsausrichtung im Mittelpunkt sah." Man könne "sicher darüber diskutieren, es ist aber für mich keine Option jetzt".

Weitere Forderungen der uniko betreffen ein Aus für den 40-prozentigen Eigenanteil bei der Exzellenzinitiative. Damit würden jene Unis, die sich im kompetitiven Wettbewerb um Forschungsförderung durchsetzen, paradoxerweise draufzahlen, meinte Vitouch. Außerdem müsse der Wissenschaftsfonds FWF "substanziell" höher dotiert werden samt einer Overhead-Regelung von 25 Prozent.

"Die Universitäten sind die Cashcow der BIG"

Mehr Engagement für nachhaltige Gebäudesanierung und Neubauten erwartet sich der uniko-Präsident von der BIG als Eigentümerin der meisten Uni-Liegenschaften. "Die Universitäten sind die Cashcow der BIG. Man könnte durchaus mehr tun bei Nachhaltigkeitsinvestitionen, wenn man schon nicht die Mieten senkt."

Änderungen kann sich Vitouch bei den von der Regierung bestellten Universitätsräten vorstellen. Eine Möglichkeit dafür wären Hearings vor der Bestellung, eine andere klarere Qualifikationskriterien. Derzeit würden diese mehr oder weniger durch die Kabinette der Regierungsparteien ausgesucht. "Man müsste stärker von einer Kabinetts- zu einer Qualifikationslogik kommen."

Generell würde sich Vitouch wünschen, wenn die Politik "wissenschaftliche Evidenz mehr in politische Leitlinien einfließen lassen würde". Die Existenz von Wissenschaftsredaktionen müsse außerdem zwingend ein Kriterium bei der Medienförderung werden.

Ende Oktober endet die Amtszeit von Vitouch als uniko-Präsident, da er an der Uni Klagenfurt als Rektor nicht wiedergewählt wurde. Bis Dezember führen dann seine beiden Vizes Brigitte Hütter (Kunstuni Linz) und Markus Müller (Medizinuni WIen) interimistisch die Geschäfte. Mitte Dezember wird dann ein neuer Präsident bzw. eine neue Präsidentin für die bis Ende 2025 dauernde restliche Funktionsperiode gewählt. Vitouch selbst kehrt auf seine Professur für Allgemeine Psychologie an der Uni Klagenfurt zurück.

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61  Kommentare
61  Kommentare
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schubbi (3.632 Kommentare)
am 11.07.2024 07:40

Die armen Studenten haben das bitter nötig.
Drum brauchens ja immer mehr Parkhäuser und Autoabstellflächen bei der Linzer UNI und eine eigene Autobahnauffahrt.

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telepath (382 Kommentare)
am 11.07.2024 07:18

Ich vermisse in dieser Frage das politische Engagement der Studenten. Vor vielen Jahren sind sie regelmäßig mit teils fragwürdigen Forderungen auf die Straße gegangen. Derzeit scheint es ihnen sogar gleichgültig zu sein, dass „Geflüchtete“ doppelt soviel vom Staat bekommen wie ausgezeichnete Studenten mit dem Höchststipendium. Diese Diskrepanz gilt es endlich zu beseitigen. Wenn der Minister dagegen auftritt, macht er das aus budgetären Gründen, nicht wegen der Gerechtigkeit oder der Vernunft.
Und eines zeigt die Diskussion schon: Wenn Studenten mit der Hälfte der Mindestsicherung auskommen können, dann muss man endlich runter von hohen Beträgen für alle, die dieses Geld nicht selbst in die Staatskasse eingezahlt haben. Damit meine ich auch (männliche) Ausgleichszulagenempfänger. Bei Frauen ist das völlig anders, da sie in unserem Sozialsystem völlig zu Unrecht zum Handkuss kommen, wenn sie sich um ihren Nachwuchs kümmern.

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StefanieSuper (5.279 Kommentare)
am 10.07.2024 15:22

Wenn man jene Studenten, die statt zu studieren in der Politik werkeln, nimmt, dann bekommt man vielleicht einen falschen Eindruck vom Studenten Leben. Um eine staatliche Unterstützung zu bekommen, musste man regelmäßig Studienerfolge nachweisen. Die ewigen Studenten hatten meist Unterstützung innerhalb der eigenen Familie und daher wenig Anreiz sich mehr anzustrengen. Unsere Politikerin Plakolm studiert immer noch - dafür gibt sie uns immer noch "Wortspenden", wie alles sein sollte. Nur ihr eigenes Studium hat sie bisher nicht geschafft. Aber als Tochter eines Bürgermeisters wird sie nach oben getragen und wenn sie keine Prüfungen ablegt, kann sie viel Zeit sparen, um mit dem LH Stelzer lustig am Ball der Oberösterreicher tanzen oder sich sonst wie vergnügen. Ein Student, der innerhalb der vorgesehenen Zeit sein Studium abschließt beweist, dass er zielgerichtet arbeiten kann und auch unter Druck seine Leistungen bringen kann. Gutes Zeitmanagement ist notwendig!!

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2good4U (18.356 Kommentare)
am 10.07.2024 12:35

Was viele junge Menschen heute nicht mehr zu verstehen scheinen ist, dass man zuerst sähen muss, bevor man ernten kann.

Ich verstehe zwar den Wunsch nach einem bequemeren Leben bei dem jemand anderer bezahlt, aber ich halte es für gar nicht so schlecht wenn man früh lernt, dass das Leben was kostet.

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Rt_GuV_13 (60 Kommentare)
am 10.07.2024 19:28

Warten Sie auf den Sämann, der wird schon säen, was Sie später ernten.

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Gugelbua (32.256 Kommentare)
am 10.07.2024 12:23

so im Bausch und Bogen für alle finde ich unangemessen, wieder so eine politische Schnaps-Idee 😵‍💫

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oblio (24.918 Kommentare)
am 10.07.2024 11:37

Für fleißige Studenten gab es schon immer eine Unterstützung
in Form eines Stipendiums!
Hab selbst davon profitiert.
Dabei wurden/werden der Notendurchschnitt und
das Familieneinkommen berücksichtigt.
Lebt ein Student mit einem Nebenjob allein,
dann kann die Steuer für das Nebeneinkommen
reduziert werden.
Das wäre effektiver als ein mMn zu hohes Grundeinkommen!
Die Bedingungen dazu sind übrigens ein Wust an Irrsinn,
der da völlig komplizierte Regelungen vorgibt!

Wer das ausgeheckt hat, mag klug sein,
hat aber wenig Hausverstand!

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dalli18 (2.871 Kommentare)
am 10.07.2024 12:18

Immer öfter wird gefordert, dass es für alles Mögliche mehr Unterstützung geben soll (z.B.: Kinderarmut, etc.) Wie das finanziert werden soll - darüber macht sich niemand Gedanken. Die Verschuldung Österreichs ist gestiegen und wir haben ein Budgetproblem - auch wegen der Pensionen. Die derzeitige Regierung ist aber so schwach, sodass sie sich das Thema gar nicht angreifen traut (...und die Sozis wären sowieso dagegen, sehen das Problem ja gar nicht als solches). Auch die Neos würden am liebsten aus dem Helikopter Geld verteilen - totale Phantasten.

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LASK1971 (352 Kommentare)
am 10.07.2024 08:17

Heutzutage will eh keiner mehr etwas lernen. Immer mehr wollen lieber studieren. Da wundert man sich, wenn es Facharbeitermangel gibt.
Habe absolut kein Verständnis für diese Forderung. Es sollten die gefördert werden, die einen Beruf erlernen, ein Handwerk zB.
Wer dann immer noch studieren möchte kann dies später immer noch tun.

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supercat (5.640 Kommentare)
am 10.07.2024 11:16

@LASK1971
Wie stellen sie einen Zusammenhang mit "will eh keiner mehr was lernen" und lieber studieren her?
haben sie überhaupt eine Ahnung was man für technische oder medizinische Studienrichtungen lernen muss.....wohl kaum, sonst würden sie keinen solchen Unsinn schreiben 🙈

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SePatzian (1.981 Kommentare)
am 10.07.2024 07:20

Warum sollte die Grundsicherung für Studenten mit 1.200 Euro derart höher sein als für Normalsterbliche?

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Schlaubi01 (1.657 Kommentare)
am 10.07.2024 08:16

A Normalsterblicher ist mit 1200 Euro schon verhungert und tot !

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Schlaubi01 (1.657 Kommentare)
am 10.07.2024 06:43

Genau und den 911 er zum Uni fahren

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SePatzian (1.981 Kommentare)
am 10.07.2024 07:21

Dem mit Steuergeld steuertechnisch gefördertem Dienstfahrzeug des Papas, der es auch privat nutzen darf.

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Gast1973 (193 Kommentare)
am 10.07.2024 08:57

Was für ein Schwachsinn! Was sollen solche absolut sinnbefreiten Kommentare? Ist es einfach nur Neid oder keine Ahnung. Wahrscheinlich beides. Glauben Sie wirklich, dass nur "reiche" Kinder studieren?

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dalli18 (2.871 Kommentare)
am 10.07.2024 12:14

Bei einem neuen 911er kann man aber steuerlich sehr wenig abschreiben (in Österreich).

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schubbi (3.632 Kommentare)
am 09.07.2024 19:17

Jeder Sandler sollte mindestens 3500.- € Netto im Monat bekommen ist meine Meinung.

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dalli18 (2.871 Kommentare)
am 10.07.2024 12:15

Dann würde man ja die Sandler abschaffen.....

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schubbi (3.632 Kommentare)
am 11.07.2024 07:35

😂

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schubbi (3.632 Kommentare)
am 11.07.2024 07:37

Ebendrum. Nach zwei bis drei Auszahlungen ist er kein Sandler mehr und wir haben wieder ein Problem gelöst.

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observer (22.371 Kommentare)
am 09.07.2024 17:03

Was denn noch alles ? Zahlt ja eh alles der Staat - ja wir alle. Indem anderswo gespart werden muss und anderen was vorenthalten muss, weil man die Schulden ja nicht erhöhen will und kann. Die ewigen ForderInnen von Staatsgeldern sollten besser mal endlich ihre Forderungen einstellen, wenn es sich nicht um ganz essentielle Dinge handelt, wie in diesem Fall. Sonst wird bald die Forderung von Schokolade für alle kommen. Die nach Gratishygieneartikeln für Frauen gab es ja schon, auch die nach Gratisverhütungsmitteln, nach MIndestsicherung für Kinder, etc. etc. Auch die nach einem allgemeinen und bedingungslosen Grundeinkommen für alle wurde schon erhoben. Wäre das nur hoch genug, dann würden sich die anderen Forderungen ja weitgehend als obsolet erweisen und wir hätten praktisch paradiesische Zustände. Schön wäre dies alles, aber das Geld regnet es eben nicht von oben herab.

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soistes (862 Kommentare)
am 09.07.2024 16:44

Wann werden die Forderer endlich draufkommen, dass die Gießkanne leer ist?

Wenn schon Förderungen, dann nur in Form von Krediten, die auch zurückgezahlt werden müssen.

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hathart (57 Kommentare)
am 09.07.2024 15:58

Grundsicherung für Studierende ja sicher. Aber als Kredit der ab der Erwerbstätigkeit wieder abbezahlt werden soll.
Dann würde sich so mancher Studierende das studieren aus Langeweile und planlosigkeit überlegen.
Warum haben die Studierenden nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen gestimmt? Vielleicht haben doch nicht alle so weit gedacht?

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susisorgenvoll (16.878 Kommentare)
am 09.07.2024 14:53

Rektor Vitouch kommt aus der ganz linken Ecke! Dem Aussehen nach hat er so gar nichts von seinen Eltern ... Beide waren ebenfalls Psychologen, seine Mutter die bekannte Am-Dam-Des-"Tante"!

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Flachmann (7.370 Kommentare)
am 09.07.2024 14:49

Das Geld muss auf den Bäumen wachsen?

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eg3006 (1.369 Kommentare)
am 09.07.2024 14:34

Mich düngt der Alte spricht im Fieber!

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rmach (15.749 Kommentare)
am 09.07.2024 14:29

Unbedingt- und für Studien ohne Berufsaussicht das 10-fache.

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laskpedro (3.583 Kommentare)
am 09.07.2024 14:24

Östereich das Land des Förderwahnsinns ... es ist immer toll fremdes Geld der Steuerzahler mit beiden Händen beim Fenster hinauszuwerfen

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rmach (15.749 Kommentare)
am 09.07.2024 14:31

Einstein hatte bereits eine klare Meinung dazu.

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Tiger_4020 (1.007 Kommentare)
am 09.07.2024 13:43

Die Regierung könnte jedem einheimischen ! Studierenden eine solche Grundsicherung für max 5 Jahre bzw der Studienzeit anbieten:

Gleichzeitig muss aber mit dem Beziehen einer solchen Grundsicherung das gesetzliche Pensionanstrittsalter nach einem Schlüssel erhöht werden

Angemessen wäre das Hinaufsetzen des Pensionantrittssalter für solche Studenten um 0,5 Jahre pro Jahr der Beziehung einer Grundsicherung

Wer als 5 Jahre studiert und jedes Jahr die Grundsicherung in Anspruch nimmt, geht dann nicht mit den gesetzlichen Pensionsantrittsalter (also zur Zeit mit 65) in Pension sondern erst mit 67,5 Jahre in Pension

So holt sich der Staat die Vorleistung wieder zurück
Geht Er/Sie früher in Pension so müssen halt die entsprechenden Abschläge , gerechnet von 67,5 Jahren anstatt 65 Jahre in Kauf genommen werden
Wo ist das Problem ?

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linz2050 (6.778 Kommentare)
am 09.07.2024 20:10

Falls diejenige Persone nicht den Fuß findet im Berufsleben, was dann?

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2good4U (18.356 Kommentare)
am 09.07.2024 13:01

Eine Möglichkeit wäre, dass ganze als Kredit anzulegen, den man dann erlassen bekommt, wenn man das Studium abschließt, und dann eine bestimmte Anzahl an Jahren in dem studierten Bereich in Österreich gearbeitet hat.

Es soll also nicht so sein, dass einer in Österreich studiert, dafür auch noch bezahlt wird, und dann gleich ins Ausland geht.

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danadella (807 Kommentare)
am 10.07.2024 22:00

In Großbritannien gibt es diese Studienkredite bereits. Dieses Geld muss dann nach abgeschlossenem Studium zurückgezahlt werden.
Jene mit hervorragendem Studienerfolg bekommen ein Begabtenstipendium, das nicht zurückgezahlt werden muss. Da muss man sich aber wirklich anstrengen!

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2good4U (18.356 Kommentare)
am 09.07.2024 12:54

Der Vorteil wäre, dass die Ausbildungsdauer reduziert werden würde.
Somit wären weniger Studienplätze belegt und die Studenten können früher ins Erwerbsleben einsteigen.

Der Nachteil ist, dass nicht jedes Studium abgeschlossen wird, und dass nicht jeder nachher in dem studierten Bereich arbeitet. Auch bleibt die Frage der Finanzierung.

Vielleicht wären besonders günstige Studentenkredite eine Alternative?

Verschenkt man aber das Geld, so besteht die Gefahr, dass der eine oder andere des Geldes wegen studiert. Weil er z.B. keinen Job hat und bis zur Pension noch ein paar Jahre rum bekommen muss.

Es soll schon so sein, dass die Studenten später auch in dem Bereich arbeiten. Immerhin kostet so ein Studium dem Steuerzahler einen Batzen Geld.

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danadella (807 Kommentare)
am 10.07.2024 22:01

Seniorstudenten werden doch hoffentlich nichts bekommen!?

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sergio_eristoff (1.716 Kommentare)
am 09.07.2024 12:44

Schön langsam muss man sich mal fragen wer finanziert das alles?
Generell muss man sich auch fragen, warum will man den nächsten Pullfaktor für "Numerus-clausus-Flüchtlinge"? Ausnehmen wird man diese nicht können davon und eine Wertschöpfung hat man auch keine.

Weiters muss man dann auch die Frage stellen, warum bekommen diese Grundsicherung dann nicht Lehrlinge oder Zivildiener/Präzenzdiener?

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Hanspeter (305 Kommentare)
am 09.07.2024 12:40

Wenn Grundsicherung für Studenten, dann im Sinne der Gleichberechtigung auch für:
Schüler, Lehrlinge, alleinerziehende Väter/Mütter, Leute über 40 bzw. 50 Jahren und natürlich auch Pensionisten. Wer soll das bezahlen? Vielleicht der Osterhase oder das Christkind. Das Leben ist ein Wunschkonzert und wir sind im Paradies.

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JosefBroz (4.605 Kommentare)
am 09.07.2024 11:59

Versuch der Einführung kreditfinanzierter Studien in Österreich. Nein. Abgesehen davon benachteiligt der Vorschlag Frauen, Alleinerzieher, Jungfamilien, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, aber auch Kinder aus unteren Einkommensschichten usw. massiv. Also genau jene, die Fressfeinde der ÖVP und FPÖ sind. Reichen Schnöselkindern somit auch jenen aus den genannten Parteien kann es wie immer wurst sein. Also kurz: Setzen, Fünf, Herr Vitouch.

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2good4U (18.356 Kommentare)
am 09.07.2024 12:55

Wie genau werden Frauen durch diese Regelung benachteiligt?
Das erschließt sich mir nicht.

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supercat (5.640 Kommentare)
am 10.07.2024 11:19

Wo lesen sie etwas konkret über ihr Feindbild Frauen?

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2good4U (18.356 Kommentare)
am 10.07.2024 12:31

1. Sparen Sie sich ihre gemeine Unterstellung bzw. Lüge von wegen "Feindbild Frauen".

2. Der Vorposter schrieb: "Abgesehen davon benachteiligt der Vorschlag Frauen,..."

Also nochmals meine Frage: Wo werden Frauen benachteiligt bei dem angedachten System?
Man kann nicht einfach was behaupten, und wenn das wer in Frage stellt bzw. um Konkretisierung bittet denjenigen persönlich diffamieren.

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LiBerta1 (3.348 Kommentare)
am 09.07.2024 11:42

Es ist unfair, wenn Einige gratis studieren können, anschließend ein Vielfaches verdienen im Vergleich zu den einfachen Arbeitern und dann auch noch den Unterhalt während des Studiums finanziert bekommen.
Einige gehen dann ins Ausland und zahlen damit überhaupt nichts zurück.
Ein einfacher Arbeiter muss seinem Chef 3000,- erarbeiten um 1800,- ausbezahlt zu bekommen.

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JosefBroz (4.605 Kommentare)
am 09.07.2024 12:03

Falsche und unehrliche Neiddebatte. Bis zum Einstieg in das Berufsleben großer Verdienstentgang bei Nicht-Schnöselkindern, also der Mehrheit. Beruflicher Nebenerwerb beim selben Klientel natürlich keine Ausnahme, sondern üblich, gerade bei Kindern des genannten "einfachen Arbeiters". Den es so eh nicht mehr gibt, denn ohne MAR (Master der Reinigung) kannst heutzutage nicht einmal mehr Putzfrau werden.

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linzerleser (3.660 Kommentare)
am 09.07.2024 12:43

Stimmt nicht - Jeder kann in Österreich Matura in Abendschule nachmachen. Und dann kann man auch studieren.
Hängt einfach nur von Disziplin, Durchhaltevermögen, Willen und Disziplin der Person ab oder?

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2good4U (18.356 Kommentare)
am 09.07.2024 12:58

Das mit dem Vielfachen verdienen ist so eine Sache.
Einerseits muss man schon sehr gut verdienen, um netto das doppelte zu haben wie ein Facharbeiter.
Andererseits hat man ja auch einige Jahre Einkommenseinbußen, die man erst wieder rein bringen muss.

Daher rechnet sich ein Studium auch ab einem gewissen Alter nicht mehr.

Unabhängig davon stehe ich der Idee aber auch kritisch gegenüber.

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supercat (5.640 Kommentare)
am 10.07.2024 11:30

@LiBerta
zu ihrer Annahme, wer studiert hat, verdient ein Vielfaches, sei gesagt, wenn sie z.B. nach einem abgeschlossenen Veterinärstudium in einer Tierarztpraxis arbeiten verdienen sie
ca. € 1.400,- inkl. Wochenenddiensten, genauso verhält sich die Einkommenssituation im Forschungsbereich.
Das war früher vor Jahrzehnten der Fall, das man als Studierter gut verdient hat.

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linzerleser (3.660 Kommentare)
am 09.07.2024 11:18

Sehr gute Idee - wer tüchtig studiert und sich so weiterbildet sollte auch belohnt werden
und wer sich der ständigen Fortbildung verweigert eben nicht oder?

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LiBerta1 (3.348 Kommentare)
am 09.07.2024 11:43

Nicht jeder Nichtstudent verweigert sich der ständigen Fortbildung. Da gibt es noch viele andere Verhinderungsgründe, welche man nicht beeinflussen kann.

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supercat (5.640 Kommentare)
am 10.07.2024 11:21

z.B. Lerneifer

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JosefBroz (4.605 Kommentare)
am 09.07.2024 12:04

Studentin mit Kind? Um nur 1 Beispiel zu nennen.

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