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Außenpolitik

Zypern: Impfgegner randalierten

Von OÖN   20. Juli 2021 00:04 Uhr

Zypern: Impfgegner randalierten
Verwüstungen auf Zypern.

NIKOSIA. Eine Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und -Impfungen ist auf Zypern eskaliert.

Ein wütender Mob drang in die Räume des zyprischen Fernsehsenders Sigma ein und zerstörte das Mobiliar. Vor dem Medienhaus wurden Autos der Mitarbeiter des Senders angezündet, es flogen Steine und Brandsätze, mindestens zwölf Polizisten wurden verletzt.

Präsident Nicos Anastasiades kritisierte die Gewalt als "Schlag gegen die Demokratie". Die Regierung werde "Drohungen und Erpressungen nicht nachgeben", erklärte er. Dass mit der Einführung des "Save Pass" Druck auf die Impfgegner ausgeübt wird, ist offensichtlich. Sie stehen jetzt vor der Wahl, sich impfen zu lassen oder sich alle 72 Stunden einem negativen Corona-Test zu unterziehen, der ab August kostenpflichtig ist. Wer ohne den "Save Pass" erwischt wird, muss bis zu 500 Euro Strafe bezahlen. Die Infektionszahlen auf Zypern waren zuletzt dramatisch angestiegen. Die 7 Tage-Inzidenz ist auf den europäischen Spitzenwert von 779 gestiegen.

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