Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

USA und Ukraine schließen Sicherheitsabkommen ab

Von nachrichten.at/apa, 13. Juni 2024, 19:57 Uhr
bilder_markus
US-Präsident Joe Biden und Wolodymyr Selenskyj Bild: (APA/AFP/POOL/EVAN VUCCI)

WASHINGTON / KIEW. Die USA und die Ukraine schließen ein Sicherheitsabkommen mit einer Laufzeit von zehn Jahren.

Die Amerikaner sagen darin unter anderem weitere militärische Unterstützung, Kooperation mit Blick auf die Rüstungsindustrie und den Austausch von Geheimdienstinformationen zu. US-Präsident Joe Biden und sein ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj wollten die Vereinbarung Donnerstagabend am Rande des G7-Gipfels in Süditalien unterzeichnen.

Lesen Sie mehr: G7-Gipfel - "Sehr gute Fortschritte" bei Einigung zu russischem Vermögen

Mit dem Abkommen sichern die Vereinigten Staaten weitere Hilfe gegen den Angriffskrieg Russlands und potenzielle künftige Attacken zu, ohne jedoch Sicherheitsgarantien zu geben. Die USA wollen dem Partnerland außerdem helfen, fit zu werden für eine NATO-Mitgliedschaft.

Das Abkommen regelt in groben Zügen eine Kooperation beider Länder auf allen möglichen Ebenen, auch mit Blick auf militärische Ausrüstung, Trainings und Manöver. Zugleich wird die Ukraine zu verschiedenen Reformen aufgerufen: etwa im Bereich Justiz, Strafverfolgung und bei der Bekämpfung von Korruption, aber auch bei den militärischen Fähigkeiten und Strukturen, um perspektivisch Standards der NATO zu erreichen.

Bildergalerie: Italien empfängt G7-Vertreter zu Gipfel in Borgo Egnazia

Italien empfängt G7-Vertreter zu Gipfel in Borgo Egnazia
(Foto: APA/AFP/LUDOVIC MARIN) Bild 1/17
Galerie ansehen

"Die Vereinigten Staaten bekräftigen, dass die Zukunft der Ukraine in der NATO liegt", heißt es in dem Dokument, das die US-Regierung am Donnerstag veröffentlichte. Klar ist damit aber auch, dass es für die Ukraine aus Sicht der USA noch ein weiter Weg bis in das Militärbündnis ist.

Zusagen zum Einsatz amerikanischer Streitkräfte zur Verteidigung der Ukraine enthält das Abkommen erwartungsgemäß nicht. Biden hat dies stets kategorisch ausgeschlossen - trotz aktueller Appelle des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Militärausbilder dorthin zu senden. Vielmehr geht es der US-Regierung nach eigenen Angaben darum, die Ukraine weiterhin in die Lage zu versetzen, sich selbst zu verteidigen. Die Vereinbarung macht auch keine Zusagen zur Lieferung bestimmter Waffensysteme. Die US-Regierung wertete das Abkommen mit Kiew als Botschaft an Moskau: dass sie sich zur anhaltenden und längerfristigen Unterstützung der Ukraine bekenne.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj sagte Biden Donnerstagabend: "Übrigens liefert China keine Waffen, sondern die Fähigkeit, diese Waffen zu produzieren, und die dafür erforderliche Technologie. Es hilft also tatsächlich Russland." Der US-Präsident machte mit seinem Statement China für den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mitverantwortlich.

mehr aus Außenpolitik

Analyse: Von den Grünen bis zu Meloni - wie von der Leyen den Spagat schaffte

Macron-Verbündete als Parlamentspräsidentin Frankreichs wiedergewählt

"Atomarer Irrweg": Kritik aus Oberösterreich an tschechischer Reaktorentscheidung

Nach Korruptionsverdacht: Zentrum für Migrationspolitik bricht Bosnien-Projekt ab

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

30  Kommentare
30  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
2good4U (18.366 Kommentare)
am 15.06.2024 07:00

Ganz offensichtlich hat Biden Sorge die kommende Wahl zu verlieren, und möchte daher jetzt noch Tatsachen schaffen, um Trump den Weg vorzugeben.

lädt ...
melden
sagenhaft (2.230 Kommentare)
am 14.06.2024 20:30

Was die USA im der Ukraine tun ist fuer uns wurscht wenn wir aus der EU austreten. Derzeit ist unser Problem ja nur die EU die bei dem Spiel mitspielt

lädt ...
melden
soistes (916 Kommentare)
am 14.06.2024 10:07

Mit einem anderen Präsidenten ist schnell die Stornierung dieses Abkommens da.
Hoffentlich.

lädt ...
melden
Paul44 (1.063 Kommentare)
am 14.06.2024 10:20

Hoffentlich?

Wollen Sie, dass der brutale Diktator Putin gewinnt?
Wollen Sie, dass er mehr Länder überfällt?
Wollen Sie, dass er noch mehr Kinder verschleppt und dann von Russen adoptieren lässt?
Wollen Sie, dass er noch mehr ukrainische Zivilisten tötet und foltert?
Wollen Sie, dass andere Diktaturen (z. B. China) Russland als Vorbild nehmen und auch ihre "Interessen" mit Kriegen durchsetzen?

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 10:56

Sie werden es nicht glauben, aber es gibt sehr viele Leute, ich möchte sogar meinen die überwiegende Mehrheit, denen ist dieser korrupte Ukrainestaat komplett wurscht.

Nein stimmt nicht, mir wäre es sogar lieber, die fielen den Russen zu, dort passen sie hin und dann ist endlich Ruhe.

lädt ...
melden
Paul44 (1.063 Kommentare)
am 14.06.2024 11:07

Russen-Propaganda.

Warum wollen die Ukrainer nicht zu Russland gehören?

Warum baut Polen einen hunderte Kilometer langen Grenzwall zu Weißrussland?

Warum sind Finnland und Schweden überhastet der NATO beigetreten?

Warum haben die baltischen Staaten die NATO vehement dazu gedrängt, mehr Truppen auf ihrem Gebiet zu stationieren?

Weil die Osteuropäer die russische Gefahr realistischer einschätzen.

lädt ...
melden
kirchham (2.370 Kommentare)
am 14.06.2024 11:21

Paul44 wollen sie das sie unser Geld verballern in Millionen wer glauben sie das bezahlt wenn der Aufbau wieder beginnt. Die EU und das sind wir dabei das sind unsere Steuergelder und die Ukraine hat mit der EU nichts zu tun.

Um was geht es denn die Waffenlobisten machen eine menge Kohle damit USA,Englad,Frankreich usw.

Wer sind die Tragleidenden das Volk wie immer wenn Krieg herscht. Und die tun mir Leid nicht das Land Ukraine die sind mir scheiss egal.

lädt ...
melden
Paul44 (1.063 Kommentare)
am 14.06.2024 11:47

Das ist eben kein isolierter Konflikt. Wir stehen vor einer Zeitenwende. Russland und China haben in den letzten Jahren massiv in Afrika interveniert. China schielt auf den Pazifik. Russland möchte das alte Russland wiederherstellen.

Wenn Russland mit dem Ukraine-Krieg durchkommt,wird das ein Startzeichen für andere Staaten sein, Ländereien mit Krieg zu erobern.

Das wird auch Auswirkungen auf uns haben.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/putin-warnung-neuer-krieg-ukraine-russland-100.html

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 12:09

Gar nix wird passieren, der Russe holt sich die Ukraine, damit ist das Brudervolk wieder vereint und gut ist.

Ami - Propaganda!

lädt ...
melden
Paul44 (1.063 Kommentare)
am 14.06.2024 14:06

@Augustin65, Brudervolk?

Das sehen die Ukrainer aber anders.

Ich habe mal mit ukrainischen Flüchtlingen gesprochen, die aus dem von Russen besetzten Osten stammen. Alle sind russischsprachig.

Sie haben mir gesagt, dass sie unter keinen Umständen zurückkehren werden, solange die Russen dort sind.

lädt ...
melden
sagenhaft (2.230 Kommentare)
am 14.06.2024 20:31

Wenn ihnen bei uns die Fluechtlingsunterstuetzung entzogen wird sind sie morgen wieder dort

lädt ...
melden
soistes (916 Kommentare)
am 14.06.2024 13:32

Weil sich alle anderen nicht um Afrika kümmern.
Gerade die "alten" Koloniallaender lassen sie im Stich und bilden sich noch was darauf ein.
Russen, Inder und Chinesen dagegen bringen ihnen wenigstens etwas , wenngleich es auch der um Ausbeutung geht.

lädt ...
melden
soistes (916 Kommentare)
am 14.06.2024 13:27

Pauli lässt sich lieber von der EU und den Amis veräppeln.

lädt ...
melden
Paul44 (1.063 Kommentare)
am 14.06.2024 14:08

Ich kenne zu viele Russen und Ukrainer persönlich. Da lernt man sehr schnell, die Kreml- und FPÖ-Propaganda zu durchschauen.

lädt ...
melden
Linz2013 (3.682 Kommentare)
am 14.06.2024 07:30

Das ist eine gute Entscheidung.

Erst wenn die aggressiven Diktaturen Russland und China merken, dass sie damit nicht durchkommen, wird dieser Krieg enden und zukünftige vermieden.

ich empfehle jeden diese Lektüre:

"‘We’re in 1938 now’: Putin’s war in Ukraine and lessons from history"

https://www.theguardian.com/world/article/2024/jun/08/putin-war-ukraine-forgotten-lessons-of-history-europe

Zusammenfassung:

*) Es ist ein Fehler, die Konflikte isoliert zu betrachten, denn sie hängen zusammen. Neue imperialistische Diktaturen (Russland und China) wollen die Weltordnung mit Gewalt ändern.

*) Der zweite Weltkrieg hätte verhindert werden könne, wären die Alliierten bereits 1938 eingeschritten, als Hitler in die Tschechoslowakei eingefallen ist. Es wäre zwar ein militärischer Konflikt geworden, doch hätte er Hitler in die Schranken gewiesen. Hitl

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 08:39

Aha!

Und gab's 1938 schon Nuklearwaffen?

Finde den Unterschied.....

lädt ...
melden
Linz2013 (3.682 Kommentare)
am 14.06.2024 08:48

Sollen jetzt alle Länder mit Atomwaffen alle andere Länder erpressen dürfen?

Wo wird das hinführen?

Putin möchte mit seinen Atomwaffendrohungen dem Westen Angst machen. Ein Einsatz würde nur Nachteile für Russland bringen. Sogar China würde sich danach von Russland abwenden.

Propaganda ist Teil von Putins Kriegsstrategie.

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 09:20

Warum würde ein Einsatz nur Nachteile für Russland bringen?

Ihr Problem ist, sie behaupten zwar, Putin sei ein Diktator, können sich aber andererseits scheinbar nicht in die Lage eines solchen versetzen.

Für einen Diktator, ausgestattet mit der alleinigen Befehlsgewalt und dem größten nuklearen Waffenarsenal der Welt, kann und wird es keine militärische Niederlage geben.

lädt ...
melden
GunterKoeberl-Marthyn (18.073 Kommentare)
am 14.06.2024 10:03

Volle Zustimmung und wir benötigen auch keinen "Volkskanzler" mehr, dazu noch diese unnötige Freundschaft zur AfD wie 1938! Daher ist Geschichte so wichtig, weil wir Menschen uns immer wieder in ein Hamsterrad begeben. Den Diebstahl der Krim 2014 habe ich selber auch noch zugelassen, das war schon ein Fehler. Ich redete mir ein, die Krim war damals ein Geschenk vom russischen Generalsekretär Nikita Chruschtschow an die Ukraine, ein Geschenk innerhalb der Staatsgrenzen und dieses Inselgeschenk hat sich Putin wieder zurückgenommen. Heute sehe ich klar, das war schon ein Überfall. Wir wurden von Putin alle getäuscht, das ist sein Beruf und auch seine KP Ausbildung! Bei der Ukraine ging es wirtschaftlich "Bergauf" und nur der Neid von Putin setzte diese Zerstörungswut in Kraft, weil er den Russen diesen Aufstieg nicht erklären könnte und so einfach und primitiv ist diese Geschichte es Krieges, wenn ein Geheimdienstler aus der 7. Reihe an die Macht kommt, Abkommen sind Luft für Putin!

lädt ...
melden
Hanspeter (320 Kommentare)
am 14.06.2024 07:12

Dadurch dauert der Krieg noch viele Jahre.

lädt ...
melden
Linz2013 (3.682 Kommentare)
am 14.06.2024 07:31

Das Gegenteil ist der Fall?

Was würde sein, wenn in Ö die Polizei nicht gegen Kriminelle vorgeht? Werden die Kriminellen dann aufhören oder werden sie sich denken: Hey, das ging ja leicht, überfallen wir dann gleich den nächsten."

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 08:30

Stimmt, darum gibt's ja so gut wie keine Kriminalität in Österreich....

lädt ...
melden
Linz2013 (3.682 Kommentare)
am 14.06.2024 08:43

Viele Verbrechensarten sind in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen.
Am Steigen sind jedoch jedoch Internetkriminalität und Wirtschaftskriminalität.

Durch die ständige Bombardierung von Nachrichten kommt es uns subjektiv jedoch anders vor.

Hier die Fakten: https://www.bundeskriminalamt.at/501/files/PKS_Broschuere_2023.pdf

Gehen Sie mal diese Broschüre durch - echt interessant.

Z. B. gab es 2014 ganze 234.325 Eigentumsdelikte. 2023 waren es nur mehr 162.242

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 09:38

FAKTEN vom Bundeskriminalamt?

Meinen sie das im Ernst?

Wir haben einen Krimineser in der Familie, wenn der ihnen einmal SEINE Fakten nahebringen könnte, gingen SIE nicht mehr aus dem Haus!

Erst vor zwei Wochen prangerte der oberste deutsche Polizeigewerkschafter DEREN GESCHÖNTE Kriminalstatistik an (Originalzitat)!

lädt ...
melden
schubbi (3.646 Kommentare)
am 14.06.2024 06:33

Hoffentlich sind diese beiden Gestalten bald Geschichte

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 06:24

Die Laufzeit dieses Abkommens beträgt nicht zehn Jahre.
Sobald Trump, wieder im weißen Haus sitzt, kann Selenskyj das Papierl wegschmeißen.....

lädt ...
melden
Paul44 (1.063 Kommentare)
am 14.06.2024 08:22

Sie können es nicht erwarten, dass ein notorischer Betrüger, Verbrecher, Lügner und Pussy-Grabber an die Macht kommt.

Das sagt viel über Ihren Charakter aus.

lädt ...
melden
Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 14.06.2024 08:35

Stimmt, ich kann es tatsächlich kaum erwarten....
Und Trump ist natürlich der einzige Betrüger, ........... in der Politik.

Außerdem, was ist an grabbing so schlecht, ich werde ständig darum gebeten ....

lädt ...
melden
spoe (14.404 Kommentare)
am 14.06.2024 09:30

"Sobald Trump, wieder im weißen Haus sitzt..."

Ob er (mit Fußfessel?) im Weißen Haus oder wo anders sitzt, wird sich zeigen.

lädt ...
melden
soistes (916 Kommentare)
am 14.06.2024 10:09

Was nur zu begrüßen wäre.

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen