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Nach Wahldebakel: Sunak tritt als Tory-Chef zurück

Von nachrichten.at/apa, 05. Juli 2024, 11:56 Uhr
BRITAIN-POLITICS-VOTE-COUNT
Rishi Sunak Bild: TEMILADE ADELAJA (APA/AFP/POOL/TEMILADE ADELAJA)

LONDON. Großbritannien erlebt einen Regierungswechsel. Die Oppositionspartei Labour und ihr Parteichef Keir Starmer haben die Parlamentswahl vom Donnerstag deutlich gewonnen.

Der 61-Jährige wird damit neuer Premierminister und soll noch am Freitag von König Charles III. mit der Regierungsbildung beauftragt werden. Der bisherige konservative Premierminister Rishi Sunak kündigte unterdessen seinen Rücktritt als Parteichef an.

TV-Analyse mit OÖN-Redakteur Eike-Clemens Kullmann:

Den Tories droht nun ein Richtungsstreit. Sie kommen auf ein historisch schlechtes Ergebnis. Für den 44-jährigen Sunak ist es eine schwere Niederlage. "Die Labour Party hat diese Parlamentswahl gewonnen, und ich habe Sir Keir Starmer angerufen, um ihm zu seinem Sieg zu gratulieren", sagte Sunak sichtlich niedergeschlagen.

Labour kommt nach Auszählung fast aller Wahlkreise auf mindestens 410 von 650 Sitzen im Unterhaus (House of Commons). Bei der Wahl 2019 hatte die Partei lediglich 202 Mandate geholt. Die Konservativen brechen nach bisherigem Stand von bisher 365 auf etwa 120 Sitze ein. Dabei wurden so viele Kabinettsmitglieder abgewählt wie nie, auch die frühere Regierungschefin Liz Truss verlor ihr Mandat.

Etliche Stimmen gehen an die rechtspopulistische Partei "Reform UK". Deren Vorsitzender Nigel Farage, der einst den Brexit maßgeblich vorangetrieben hatte, schaffte es im achten Anlauf erstmals ins Unterhaus. Seine Partei dürfte die Tories weiter unter Druck setzen.

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8  Kommentare
8  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
jack_candy (8.144 Kommentare)
am 05.07.2024 16:39

Der Rechtsruck ist offenbar doch nicht unvermeidlich.
Es gibt noch Hoffnung.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.454 Kommentare)
am 05.07.2024 13:00

Super Richie wurde abgewählt.

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soistes (808 Kommentare)
am 05.07.2024 12:36

Bleibt ihm gar nichts anderes übrig. Versager auf allen Ebenen. Zum Schaden Großbritanniens.

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 05.07.2024 13:12

Das ist nicht nur ihm anzulasten. Die als Partei haben schon 16 Jahre konsequent Fehler und Skandale produziert.

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soistes (808 Kommentare)
am 05.07.2024 15:49

Er hätte sich wenigstens bemühen können, das Ruder herumzureissen.

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nodemo (2.373 Kommentare)
am 05.07.2024 12:20

Wahl-Debakel durch viele Protest-und Wechselwähler für die vergangene und gegenwärtige Tories-Politik.
Nigel Farage, der Vorsitzende der britischen rechtsextremen Partei Reform UK, erklärte, dass die Europäische Union (EU) und die NATO die russische Invasion in der Ukraine provoziert hätten. Die Tories mit Boris Johnson haben den Friedensvertrag zwischen Ukraine und Putin in der Türkei verhindert. Seine Nachfolger und Premier Rishi Sunak ,mit seiner gescheiterten Asyl-Politik und internen Skandalen, wurden abgewählt.

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CedricEroll (11.768 Kommentare)
am 05.07.2024 14:08

Die Ukraine hat in den Wahlentscheidungen ebenso kaum eine Rolle gespielt wie ihr heißgeliebtes Corona-(Nicht)-Impfen. Aber schön, dass sogar Sie Reform UK und Farage als "rechtsextrem" einstufen. Das sind sie auch.

Hier die wichtigsten Themen mit absteigender Bedeutung: Lebenserhaltungskosten, Gesundheit, Wirtschaft, Immigration, Umwelt/Klima, Wohnen, Steuern, Kriminalität, Sicherheit, Beziehung zur EU, Pensionen, Bildung, Soziales, Gaza-Krieg, Kinderbetreuung, Verkehr

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nodemo (2.373 Kommentare)
am 05.07.2024 15:50

Alles Wahlversprechen der Rechten die nicht erfüllt wurden, die neuen Linken Wahlversprechen können nur über die Reichen oder mit Schulden finanziert werden. Die britischen Waffenlieferungen wurden mit Ukraine-Krediten geliefert, Bezahlung noch ausständig.

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