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Nach Mord an Georgier: Berlin weist zwei russische Diplomaten aus

Von nachrichten.at/apa   04.Dezember 2019

GERMANY-POLITICS-PARLIAMENT-BUNDESTAG

Zuvor hatte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe erklärt, dass sie staatliche Stellen in Russland oder der Teilrepublik Tschetschenien verdächtige, den Mord beauftragt zu haben.

Mit der Ausweisung der beiden Botschaftsmitarbeiter reagiere man darauf, dass die russischen Behörden "trotz wiederholter hochrangiger und nachdrücklicher Aufforderungen nicht hinreichend bei der Aufklärung des Mordes" mitgewirkt hätten, erklärte das Außenministerium. Die Generalbundesanwaltschaft übernahm indes die seit August in Berlin laufenden Ermittlungen im Mordfall.

Das Opfer, ein 40 Jahre alter Tschetschene mit georgischer Staatsangehörigkeit, war am 23. August in einem Park im Stadtteil Moabit von hinten erschossen worden. Sein Mörder hatte sich ihm am helllichten Tag auf einem Fahrrad genähert und auf Rücken und Kopf gezielt. Der mutmaßliche Täter war kurz darauf gefasst worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen schweigt er.

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13. April 2021