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Außenpolitik

Mehr als 700 Tote seit dem Putsch in Myanmar

12. April 2021 00:04 Uhr

Mehr als 700 Tote seit dem Putsch in Myanmar
Die Demonstranten trotzen der Gewalt.

YANGON. Der Militärputsch in Myanmar hat zu einem Blutbad im Land geführt: Seit dem Umsturz der Generäle Anfang Februar wurden mehr als 700 Zivilisten getötet.

Das geht aus Statistiken der myanmarischen Menschenrechtsorganisation "Assistance Association for Political Prisoners" hervor, die am Wochenende veröffentlicht wurden. Allein bei einem Massaker unter Demonstranten am Freitag in der Stadt Bago sollen demnach mehr als 80 Menschen getötet worden sein.

Die Proteste wurden gestern dennoch fortgesetzt. Studenten und Professoren zogen protestierend durch die Straßen mehrerer Städte. Einige Demonstranten trugen Kirschmyrten bei sich, ein Symbol des Sieges. In Yangon stand auf einem Spruchband der Studierenden: "Wir werden den Sieg erringen, wir werden gewinnen."

Bei einer Bombenexplosion vor einer Bank in der zweitgrößten Stadt Mandalay wurde gestern ein Wachmann verletzt. Die Explosion traf die im Armeebesitz befindliche Myawaddy-Bank. Seit dem Putsch verlangen Demonstranten den Boykott der Bank; viele Kunden forderten ihre Ersparnisse zurück.

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