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Außenpolitik

EU erhält bis zu 1,8 Milliarden weitere Pfizer-Impfdosen

Von nachrichten.at/apa   23. April 2021 14:02 Uhr

Biontech/Pfizer

BRÜSSEL. Die Europäische Union hat sich bei Biontech und Pfizer weitere bis zu 1,8 Milliarden Dosen ihres gemeinsamen Covid-19-Impfstoffs gesichert.

Es ist der dritte von der EU besiegelte Vertrag mit den beiden Partnerunternehmen. Im Rahmen von zwei früheren Verträgen hat die europäische Staatengemeinschaft schon 600 Millionen Impfdosen von Biontech/Pfizer bestellt.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte am Freitag beim Besuch eines Pfizer-Werks im belgischen Puurs, der neue Vertrag sei fast fertig. "Wir werden in den nächsten Tagen abschließen."

Von der Leyen hatte am 14. April bestätigt, dass mit dem deutschen Unternehmen Biontech und dessen US-Partner Pfizer über die Lieferung der Riesenmenge verhandelt wird. Sie soll bis 2023 geliefert werden. Damit sollen Impfungen von Erwachsenen aufgefrischt und die 70 bis 80 Millionen Kinder in der EU gegen das Coronavirus immunisiert werden. Noch auf Basis der beiden bisherigen Verträge erwartet die EU im zweiten Quartal - also von Anfang April bis Ende Juni - 250 Millionen Impfdosen der beiden Partner Biontech und Pfizer.

Deren mRNA-Impfstoff war der erste, der in Europa zugelassen wurde. Er gilt als sehr wirksam und sehr sicher. Ein Vorteil der neuartigen mRNA-Technologie ist, dass Impfstoffe relativ schnell auch an Virenmutationen angepasst werden können. Dies dürfte bei den Auffrischungsimpfungen wichtig werden. Als Nachteil gilt, dass das Präparat sehr tief gekühlt gelagert werden muss und dass es vergleichsweise teuer ist.

Von der Leyen: Bis Juli 70 Prozent der Erwachsenen geimpft

Ein Großteil der EU-Bürger kann nach Einschätzung von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen deutlich früher gegen das Coronavirus geimpft werden als ursprünglich gedacht. Sie sei zuversichtlich, dass es im Juli genügend Impfstoff gebe, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, sagte sie bei einem Besuch des Pfizer-Werks im belgischen Puurs. Bisher war dieses Ziel für den 21. September angepeilt.

Zuletzt hatte bereits EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in Aussicht gestellt, dass bis Mitte Juli ausreichend Impfstoff an die EU-Staaten geliefert werden würde, um rund 70 Prozent der Erwachsenen zu schützen. Die österreichische Bundesregierung hatte als Ziel die Impfung von zumindest zwei Drittel der Bevölkerung mit einer Dosis bis Ende Juni genannt.

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