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Macron warnt vor "Bürgerkrieg" in Frankreich

Von nachrichten.at/apa, 25. Juni 2024, 07:42 Uhr
Macrons Risiko-Strategie
Bild: APA/AFP/BERTRAND GUAY

PARIS. Weniger als eine Woche vor der Parlamentswahl hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erneut vor den Parteien am rechten und linken Rand gewarnt.

Die politischen Programme des rechtsnationalen Rassemblement National (RN) und der Linkspartei La France Insoumise (LFI) könnten zu einem "Bürgerkrieg" führen, sagte er Medienberichten zufolge im Podcast "Generation Do It Yourself", der Montagabend veröffentlicht wurde.

Macron hatte als Reaktion auf die Niederlage seiner liberalen Kräfte bei der Europawahl und den haushohen Sieg der Rechtsnationalen die Nationalversammlung aufgelöst und Neuwahlen der französischen Parlamentskammer in zwei Durchgängen für den 30. Juni und den 7. Juli angekündigt. Um Macrons Präsidentenamt geht es dabei nicht.

Die extreme Rechte spalte die Gesellschaft bei Fragen der Sicherheit, indem sie die Menschen entweder auf eine Religion oder auf eine Herkunft verweise und befeuere damit einen möglichen Bürgerkrieg, sagte Macron. La France Insoumise schlage dagegen "eine Form des Kommunitarismus" vor. Das könnte laut Macron ebenfalls einen Bürgerkrieg zur Folge haben. In aktuellen Umfragen führt das RN vor dem linken Lager, zu dem auch LFI gehört. Macrons Partei liegt abgeschlagen auf dem dritten Platz.

Bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Paris betonte Macron am Montag die "unmissverständliche Entschlossenheit" seines Landes, der Ukraine in ihrem Verteidigungskrieg gegen Russland weiter beizustehen. Die Unterstützung für Kiew "ist und bleibt ungebrochen", sagte Macron angesichts von Befürchtungen in Kiew, dass ein Wahlerfolges der Rechtspopulisten in Frankreich den Ukraine-Kurs des Landes beeinflussen könnte.

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5  Kommentare
5  Kommentare
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delano (160 Kommentare)
am 25.06.2024 15:04

Gestern noch gescholten im Forum, weil ich das Wort "Bürgerkrieg" in den Mund nahm und heute warnt sogar Macron davor....

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Stierndl (9 Kommentare)
am 25.06.2024 12:52

Jetzt entfernen wir die Kriegstreiber und Destabilisations-Profiteure, dann schauma weiter

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MaxXI (1.070 Kommentare)
am 25.06.2024 10:28

Bürgerkriegsähnliche Zustände haben die doch schon seit Jahren, aber es wird immer schlimmer.

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Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 25.06.2024 09:56

den hat doch Macron selbst ausgelöst durch seine Politik!

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soistes (832 Kommentare)
am 25.06.2024 09:15

Jetzt warnt er. Da hätte er vorher seine Politik überlegen müssen, dann wäre es auch nicht zu solchen Spannungen gekommen.

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