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Ende der Zweckallianz: Netanjahu löst das israelische Kriegskabinett auf

Von Heidi Riepl,  17. Juni 2024 18:24 Uhr
ISRAEL-PALESTINIAN-CONFLICT
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks during a press conference at the Sheba Tel-HaShomer Medical Centre, in Ramat Gan on June 8, 2024 amid the ongoing conflict in the Palestinian territory between Israel and the militant group Hamas. Israel said its forces rescued four hostages alive from a Gaza refugee camp on June 8 as it intensified an assault despite scrutiny over a deadly strike on a UN-run school there. The four had been kidnapped by Hamas from the Nova music festival during the October 7 attacks that sparked the war, the army said. (Photo by JACK GUEZ / POOL / AFP) Bild: JACK GUEZ (POOL)

JERUSALEM. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sein Kriegskabinett aufgelöst. Überraschend kam der Schritt nicht, nachdem der ehemalige Verteidigungsminister Benny Gantz vergangene Woche aus dem Kabinett zurückgetreten war.

Gantz und Netanjahu waren in der Frage über den Fortgang des Gaza-Kriegs zerstritten. Der ehemalige Verteidigungsminister zeigte sich zunehmend enttäuscht über Netanjahus Kriegspolitik. Er hatte Netanjahu "Zögerlichkeit und Zeitschinderei aus politischen Erwägungen" vorgeworfen. Anfang Juni stellte er dann ein Ultimatum: Netanjahu sollte endlich einen Plan vorlegen, wie er den Kampf gegen die Hamas zum Abschluss und die verbliebenen Geiseln befreit bekomme.