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Außenpolitik

Diktator Kim: Die Lage ist "düster"

Von OÖN   12. Oktober 2021 00:04 Uhr

Diktator Kim: Die Lage ist "düster"
Nordkoreas Diktator Kim Jong Un

PJÖNGJANG. So deutlich wie selten zuvor ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in einer Rede zum 76. Gründungstag der regierenden Arbeiterpartei auf die prekäre wirtschaftliche Lage seines Landes eingegangen:

Nordkorea stehe vor der großen Aufgabe, die Staatswirtschaft anzupassen und zu entwickeln, sagte Kim. "Der einzige Weg, die beispiellose entscheidende Arbeit trotz der düsteren Lage dynamisch voranzutreiben, besteht darin, dass sich die Partei vereint."

Staatliche Drogenlabors

Unterdessen veröffentlichte die BBC ein exklusives interview mit einem ehemaligen hochrangigen Geheimdienstmitarbeiter. Der Oberst, der 2014 nach Südkorea übergelaufen war, erläutert darin, wie Nordkoreas Führung mit allen Mitteln versuche, zu Geld zu kommen. Er sei Ende der 1990er Jahre mit der Aufgabe betraut worden, "revolutionäre Gelder" zu beschaffen, sagte er. Das bedeute Drogengelder, mit denen der Diktator Villen, Autos und andere Luxusgüter gekauft habe: "Ich habe drei Ausländer nach Nordkorea geholt, eine Produktionsbasis aufgebaut und Drogen hergestellt", erzählt der Mann. Dabei habe es sich um Metamphetamine, auch bekannt als Crystal Meth, gehandelt. Seine Aussagen können zwar nicht überprüft werden, doch sie decken sich mit den Angaben anderer Überläufer.

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