Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Die Gefahr eines Atomkriegs ist erneut gewachsen

Von nachrichten.at, 17. Juni 2024, 17:59 Uhr
"Die Welt steht vor einem neuen Zeitalter des atomaren Wettrüstens"
Mehr einsatzbereite Atomwaffen Bild: Reuters

Die Ausgaben für Atomwaffen sind binnen fünf Jahren um ein Drittel gestiegen, China rüstet extrem schnell auf

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) zeigt sich "äußerst alarmiert".  "Wir können von einem nuklearen Wettrüsten sprechen", sagt auch Melissa Parke von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN).

Laut dem Jahresbericht der Friedensforscher ist die Zahl der einsatzbereiten Atomwaffen im Jahr 2023 erneut gestiegen, die Atommächte investieren immer höhere Summen in die Aufrüstung ihrer Nukleararsenale. So seien in den vergangenen fünf Jahren die Ausgaben um mehr als ein Drittel gestiegen. Allein die USA investierten im Vorjahr 51,9 Milliarden Dollar in Atomwaffen. "Das ist mehr als alle anderen Atommächten zusammen", hieß es.

Mit Sorge blicken die Friedensforscher auch auf die Zahl der einsatzbereiten atomaren Waffen. Obwohl die Gesamtzahl der Atomsprengköpfe weiter zurückgehe, steige die Zahl "der einsatzbereiten nuklearen Sprengköpfe" von Jahr zu Jahr an, erklärte SIPRI-Direktor Dan Smith. Etwa 2100 befänden sich derzeit in höchster Einsatzbereitschaft. Die Zahl akut verfügbarer Waffen habe damit wieder zugenommen, sagt er. "Das ist eine relativ neue Entwicklung seit zwei bis drei Jahren. Und das hat sich 2023 fortgesetzt", sagte Smith.

Völlig neu sei, dass auch China in Friedenszeiten atomare Sprengköpfe in hoher Einsatzbereitschaft halte. Überhaupt sei China das Land, das seine Bestände am schnellsten aufrüste, berichtet der Experte. Dafür gibt es mehrere Gründe: "China will den Status einer Großmacht erreichen, dazu gehören atomare Waffen. Dann bereitet sich China auf verschiedene Bedrohungen und Szenarien vor. Für jede Eventualität will man sich rüsten. Und man will auf einen möglichen Überraschungsangriff vorbereitet sein", sagt der Experte. Insgesamt neun Länder besitzen Atomwaffen: die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der Iran der zehnte Staat mit Atomwaffen wird.

mehr aus Außenpolitik

Biden bezeichnete Selenskyj irrtümlich als "Präsident Putin"

Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat betrunken mit dem E-Roller gefahren

Elon Musk spendet scheinbar Geld an Trump-Unterstützergruppe

Hamas meldet Dutzende Tote bei israelischem Angriff

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

6  Kommentare
6  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Paul44 (1.063 Kommentare)
am 17.06.2024 19:07

Die FPÖ bezichtigt die EU der Kriegstreiberei.

Tatsächlich zwingen die FPÖ-Freunde Russland und China eine neue Aufrüstung auf.

China und Russland investieren massiv in Kernwaffen. Russland schreckt nicht einmal zurück, Nordkorea und Iran mit Kerntechnologien auszustatten.

Und diese FPÖ gibt sich als Friedensstifter und will Volkskanzler werden. Unfassbar! Und noch unfassbarer ist es, dass es ihnen 30% der Österreicher abkaufen.

lädt ...
melden
soistes (808 Kommentare)
am 17.06.2024 20:32

Pauli glaubt, dass die FPÖ Schuld ist an Russlands und Chinas Aufrüstung.
Wie einfältig.

lädt ...
melden
Linz2013 (3.669 Kommentare)
am 18.06.2024 08:11

Ja, unfassbar.

Heute ist Putin in Nordkorea, um neue Waffendeals zu vereinbaren. Es gäbe zig UN-Resolutionen, die das verbieten. Aber das ist Putin egal.

Und die FPÖ bezeichnet uns (den Westen) als Kriegstreiber. Die FPÖ ist eine Partei von Heuchlern.

lädt ...
melden
soistes (808 Kommentare)
am 17.06.2024 18:17

Sind genau 9 Länder zu viel!

lädt ...
melden
ECHOLOT (8.907 Kommentare)
am 17.06.2024 18:08

Nichts gelernt aus der vhg!
FRIEDEN ist das höchste Gut!
Denn im Krieg gibt's keine Helden, und kein gut und böse-im krieg sind alle Opfer und jeder der ihn befeuert und sei es " nur" mit Worten gehört zum Wohle aller aus den Ämtern gejagt!

lädt ...
melden
chuckw (435 Kommentare)
am 17.06.2024 18:11

Da müssen aber alle mitspielen, und China kennt keine Freunde und hat eine Agenda.

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen