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Außenpolitik

Deutschland: Ungeimpften wird Geld gestrichen

Von OÖN   23. September 2021 00:04 Uhr

Deutschland: Ungeimpften wird Geld gestrichen
Gesundheitsminister Jens Spahn

BERLIN. Nach den Nachbarländern Italien und Slowenien verschärft auch Deutschland wenige Tage vor der Bundestagswahl die Gangart gegenüber Ungeimpften:

Bund und Länder haben sich gestern darauf verständigt, dass Nichtgeimpfte spätestens ab 1. November keinen finanziellen Ausgleich mehr für ihre Verdienstausfälle in einer Corona-Quarantäne erhalten. Betroffen von dieser neuen Regelung sind nur Menschen, für die es eine Impfempfehlung gibt und die sich auch impfen lassen können.

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat das geplante Ende des finanziellen Ausgleichs verteidigt. "Da geht es nicht um Druck, sondern um Fairness gegenüber den Geimpften. Warum sollen andere dafür zahlen, dass jemand für sich entscheidet, sich nicht impfen zu lassen?", sagte der CDU-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin".

Kritik kam vom Gewerkschaftsbund: DGB-Chef Reiner Hoffmann verwies im Sender "rbb" darauf, dass die Arbeitgeber nun den Impfstatus ihrer Beschäftigten abfragen müssten, um die Entschädigungszahlungen beantragen zu können.

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