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Der Papst und weitere Staatschefs: Wenn die G7 Besuch bekommen

Von nachrichten.at, 14. Juni 2024, 18:09 Uhr
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Papst Franziskus im Gespräch am Rande des Gipfels
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Papst Franziskus im Gespräch am Rande des Gipfels Bild: HANDOUT (VATICAN MEDIA)

BARI. Am zweiten Tag des Gipfels in Apulien stießen etliche weitere Staatenlenker zu den G7.

Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und das Vereinigte Königreich: Sie machen die G7-Gruppe aus, die sich in den 1970er-Jahren als die damals bedeutendsten Industriestaaten der westlichen Welt zusammengeschlossen haben.

Am zweiten Tag des diesjährigen G7-Treffens im süditalienischen Apulien stieß am Freitag mehr als ein Dutzend weiterer Staatenlenker zu den G7-Staatsregierungschefs.

Erstmals nahm Papst Franziskus an einem G7-Treffen teil. Er nutzte das Treffen zu bilateralen Gesprächen, unter anderem mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Indiens Premierminister Narendra Modi oder den Präsidenten der G7-Mitglieder USA und Frankreich, Joe Biden und Emmanuel Macron.

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G7-Gipfel: Erstmals nimmt Papst teil
(Foto: HANDOUT (VATICAN MEDIA)) Bild 1/58
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In seiner Rede beim G7-Treffen mahnte der Papst die Anwesenden zum vorsichtigen Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI). Einerseits begeistere KI wegen ihrer Möglichkeiten, andererseits flöße sie wegen ihrer Gefahren Angst ein, sagte Franziskus. "Es liegt an allen, sie sinnvoll zu nutzen. Und es kommt der Politik zu, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass eine solche positive Nutzung möglich und fruchtbar ist." Nichts weniger als die menschliche Würde stehe dabei auf dem Spiel.

Die G7 beschlossen schon am Donnerstag bei ihrem Treffen, wie berichtet, ein weiteres großes Hilfspaket in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar für die Ukraine, das mit Zinserträgen aus im Westen eingefrorenem russischem Staatsvermögen abgesichert werden soll.

Putin kritisiert "Diebstahl"

Die Gastgeberin des Treffens, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, sprach von einem "Ergebnis, auf das ich besonders stolz bin". Das Hilfspaket solle "ein unmissverständliches Signal" an Russlands Präsidenten Wladimir Putin senden, heißt es im Entwurf der G7-Abschlusserklärung.

Putin kritisierte das Vorgehen der G7 am Freitag scharf und sprach von "Diebstahl". Dies werde "nicht ungestraft bleiben", sagte Putin in Moskau.

Die G7 richteten zudem eine Botschaft an China und forderten einen Stopp der Lieferung von Waffenteilen aus China an Russland. Zudem warnten sie China vor einer weiteren Eskalation im Südchinesischen Meer und verurteilten Chinas "schädliche Überkapazitäten" im internationalen Handel.

Das offizielle Gipfelprogramm endete Freitagabend. Am Samstag reisen viele der Teilnehmer zur Ukraine-Friedenskonferenz in die Schweiz weiter.

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1  Kommentar
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soistes (796 Kommentare)
am 14.06.2024 19:35

Und alle machen sich wegen den Chinesen in die Hose.
China sitzt - wie auch Russland - am längeren Ast.
Da haben auch die Amis Pause und die EU hat leider sowieso nichts zu sagen.

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