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Außenpolitik

Aufregung um geplante Geburtstagsparty Obamas

04. August 2021 00:04 Uhr

Aufregung um geplante Geburtstagsparty Obamas
Will sich zum 60er feiern lassen und löst damit Kritik aus: Ex-US-Präsident Barack Obama

WASHINGTON/WUHAN. Ex-US-Präsident Barack Obama wird heute 60. Mehrere US-Medien berichteten gestern, der Demokrat würde deshalb am kommenden Wochenende mit 475 Gästen auf der mondänen Atlantikinsel Martha’s Vineyard (US-Bundesstaat Massachusetts) feiern.

Während es von Obamas Büro auf Anfragen keine Reaktion gab, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki: "Diese Veranstaltung finden allen öffentlichen Berichten zufolge im Freien statt." Obama sei zudem ein großer Verfechter des Impfens.

Heftige Kritik gab es vonseiten der Republikaner. "Wenn dies der Geburtstag Trumps wäre, würden die Demokraten sagen: ‚Wie kann jemand so leichtsinnig sein?‘", schrieb der Kongressabgeordnete und Trump-Unterstützer Jim Jordan bei Twitter. "Werden die Demokraten von ihm verlangen, dass alle seine Gäste Masken tragen?", twitterte der Kongressabgeordnete Lance Gooden.

Die Republikaner waren mehrfach in die Kritik geraten, weil sie 2020 auf dem Höhepunkt der Pandemie große Veranstaltungen abgehalten hatten, ohne die Corona-Regeln einzuhalten. Insbesondere eine Veranstaltung zu Ehren der Obersten Richterin Amy Coney Barrett steht im Verdacht, ein Superspreader-Event gewesen zu sein.

Unterdessen steigt die Zahl der Neuinfektionen deutlich. Allein am Samstag gab es 72.000, was einem Anstieg von 44 Prozent gegenüber der Vorwoche entspreche und höher sei als der Höchststand im Sommer 2020, erklärte die Leiterin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. Die Zahl der Spitalseinweisungen sei um 41 Prozent gestiegen, und die Zahl der Todesfälle habe sich auf 300 pro Tag erhöht, was einen Anstieg von 25 Prozent bedeute. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte zuletzt auf 180,7.

Wuhan testet Bevölkerung

Als Reaktion auf die sich auch in China verbreitende Delta-Variante des Virus lässt das einstige Pandemie-Epizentrum Wuhan nun seine gesamte Bevölkerung testen. Wie die staatliche Volkszeitung berichtete, trafen die Behörden der Elf-Millionen-Metropole die Entscheidung, nachdem die ersten drei Infektionen in der Stadt seit gut einem Jahr verzeichnet wurden.

Nach einem Ausbruch am Flughafen Nanjing vor zwei Wochen breitet sich die Delta-Variante auf immer mehr Städte in China aus. Bisher wurden landesweit mehr als 400 Infektionen mit der Variante gemeldet. Vielerorts werden Massentests durchgeführt. Auch wurden Reisen in Teilen des Landes eingeschränkt.

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