Lade Inhalte...

Außenpolitik

Auch Slowenien setzt Teile Österreichs auf rote Liste

28. September 2020 09:58 Uhr

Grenze Slowenien
(Symbolbild)

LJUBLJANA. Nach mehreren anderen europäischen Ländern hat nun auch Slowenien Teile Österreichs wegen rasant steigender Coronavirus-Infektionszahlen auf seine rote Liste für die Einreise gesetzt.

Die Bundesländer Wien, Tirol und Vorarlberg sind davon betroffen. Das beschlossen die Regierung in Ljubljana am Sonntagabend. Die Reisewarnung gelte ab Dienstag, hieß es.

Dann müsse entweder nach der Einreise eine zehntägige Quarantäne angetreten oder ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden. Ausnahmen gelten unter anderem für Pendler und Geschäftsreisende.

Österreich hat seit Montag 0.00 Uhr Reisewarnungen für die tschechische Hauptstadt Prag sowie die französischen Regionen Île de France und Provence-Alpes-Côte d'Azur verhängt. Weiters wurden neue Reisewarnungen für Andorra sowie für die nichteuropäischen Länder Israel, Argentinien, Bahrain, Kuwait, Costa Rica und die Malediven ausgesprochen. Die seit vielen Monaten geltende Reisewarnung für Schweden wurde unterdessen aufgehoben.

Für Portugal gilt sie ab Montag nur mehr für die Regionen Lissabon und Norte, nicht mehr für das ganze Land. Es entfällt die Test- und Quarantänepflicht bei der Einreise aus Schweden, Australien, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea und Uruguay.

Bei der Einreise aus Prag oder Israel nach Österreich muss ab Montag ein ärztliches Gesundheitszeugnis mit einem negativen Coronatest vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ansonsten ist eine zehntägige Quarantäne verpflichtend. Derzeit gelten Covid-19-bedingte österreichische Reisewarnungen für 37 Länder weltweit.

Ungarische Einreisesperren bleiben

Die seit Anfang des Monats geltenden corononavirus-bedingten Einreisebeschränkungen nach Ungarn bleiben auch im Oktober. Das kündigte Außenminister Péter Szijjártó am Montag auf einer Pressekonferenz mit seinem polnischen Amtskollegen Zbigniew Rau in Budapest an.

"Unserer Beurteilung nach würde eine Aufhebung der zuvor an unserer Grenze eingeführten Einschränkungen zu einer Verschlechterung der epidemiologischen Situation führen. Das steht im Gegensatz zu unserem Ziel, dass Ungarn funktionieren muss", begründete der Minister nach Berichten des ungarischen Fernsehsenders ATV und der slowakischen Nachrichtenagentur TASR die Entscheidung.

Ungarn hatte ab 1. September weitgehende Einreisebeschränkungen erlassen, die etwa auch für Einreisen aus Österreich gelten. Diese wurden mit der steigenden Zahl der Covid-Erkrankungen im Land begründet. Es gilt ein generelles Einreiseverbot für ausländische Staatsbürger - Ausnahmen gibt es etwa für Pendler, Geschäftsreisende oder Teilnehmer an kulturellen oder Sportveranstaltungen. Ungarische Staatsbürger müssen bei der Einreise für zehn Tage in Quarantäne, ein "Freitesten" ist aber möglich. Die diesbezügliche Regierungsverordnung galt zunächst bis 1. Oktober.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

45  Kommentare expand_more 45  Kommentare expand_less