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Außenpolitik

U2 über Chemnitz: "Solche Leute gehören nicht zu Europa"

Von nachrichten.at/apa   01. September 2018 12:33 Uhr

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Bild 1/7 Bildergalerie: "Wir sind mehr" in Chemnitz: Das sind die Acts

BERLIN. U2 war schon immer eine politische Band, bei ihrem jüngsten Konzert am Freitagabend in der Berliner Mercedes-Benz-Arena ließen sie tatsächlich kein Thema aus - selbst die rechten Krawalle von Chemnitz wurden auf der Bühne verhandelt.

"Solche Leute gehören nicht zu Europa und diesem Land", verurteilte der 58 Jahre alte Sänger beim Start der Europatour der Band die rechten Krawalle in Chemnitz.

Als Satan maskiert thematisierte der Sänger das Böse und schlug den Bogen zu Donald Trump und der AfD. Der Teufel verrichte seine Arbeit am besten, wenn keiner an ihn glaube, krächzt der Sänger. Auf einmal erschien "#wirsindmehr" auf dem Bildschirm. Die Menge applaudierte. Für Montag haben unter dem Hashtag #wirsindmehr unter anderem Kraftklub, die Toten Hosen und Feine Sahne Fischfilet zu einem kostenlosen Konzert nach Chemnitz eingeladen - als Gegenprotest zu den rechten Krawallen. Bono sagte auch: "Wir müssen verstehen, warum Menschen so wütend sind."

Am Ende ging es auch noch um die EU: Zu "Get Out of Your Own Way" wurde eine Europafahne so groß wie die gesamte Bühne hinter der Band gehisst - natürlich eine Anspielung auf die rechten Strömungen in viele europäischen Ländern.

Mit dem Konzert in der Hauptstadt startet ihre Europatour "eXPERIENCE + iNNOCENCE". Anfang September spielt die Band in Köln, Anfang Oktober in Hamburg. In ihrer Heimat Dublin wird die Europatour - ohne Station in Österreich - im November zu Ende gehen.

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