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Außenpolitik

Saudi-Arabien droht Ausländern

10. Juli 2013 03:42 Uhr

RIAD. Die saudi-arabischen Behörden haben nicht-muslimischen Ausländern mit der Ausweisung gedroht, sollten sie den Fastenmonat Ramadan nicht beachten.

Nicht-Muslime müssten die Gefühle der Muslime respektieren, indem sie unter anderem auf öffentlichen Plätzen, auf der Straße oder bei der Arbeit weder äßen, tränken oder rauchten, erklärte das saudi-arabische Innenministerium gestern in Riad. Bei Zuwiderhandlung drohten „radikale Maßnahmen“, darunter die Aufkündigung von Arbeitsverträgen und die Ausweisung aus dem Königreich.

In Saudi-Arabien herrscht eine besonders puritanische Auslegung des Islam, der Wahhabismus. In dem 27-Millionen-Einwohner-Land leben rund acht Millionen Ausländer, die meisten von ihnen stammen aus Asien.

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