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Außenpolitik

Papst: Islam nicht mit Gewalt gleichsetzen

02. August 2016 00:04 Uhr

Papst: Islam nicht mit Gewalt gleichsetzen

ROM. Nach mehreren islamistischen Anschlägen hat Papst Franziskus davor gewarnt, den Islam mit Terrorismus gleichzusetzen. "Ich mag nicht von islamistischer Gewalt sprechen", sagte das Oberhaupt der Katholiken.

Auch Katholiken begingen Verbrechen. Er lese jeden Tag in den Zeitungen von Gewalttaten in Italien, "und das sind getaufte Katholiken, es sind gewalttätige Katholiken", fuhr das Kirchenoberhaupt fort. "Ich glaube, es ist nicht richtig, den Islam mit Gewalt zu identifizieren. Das ist nicht gerecht, und es stimmt nicht."

In jeder Religionsgruppe gebe es eine kleine Gruppe Fundamentalisten. Auch wenn es fundamentalistische Gruppen wie den sogenannten Islamischen Staat (IS) gebe: "Man kann nicht sagen, dass der Islam terroristisch sei", sagte Franziskus.

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