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Anschlag auf Le Pens Wahlkampfzentrale

Von nachrichten.at/apa   13.April 2017

"Verdacht auf Betrug und Fälschung" Für Francois Fillon wird es ungemütlich
Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen vemutet eine "linksextreme Splittergruppe" hinter dem Anschlag.

Auf die Wahlkampfzentrale der rechtspopulistischen französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in Paris ist offenbar ein Brandanschlag verübt worden, ohne jedoch größeren Schaden anzurichten. Ein Feuer im Erdgeschoß der Zentrale, in dem sich ein Versicherungsbüro befindet, wurde nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht auf Donnerstag rasch gelöscht.

Schaden nur gering, keine Verletzten

Es beschädigte demnach eine Tür und eine Fußmatte. Unweit des Gebäudes entdeckte die Polizei ein Graffiti mit dem Hinweis "FN vs KLX". Die Zentrale der Kandidatin des Front National (FN) liegt in der schicken Rue du Faubourg Saint-Honore unweit des Elysee-Palasts. Le Pen sagte dem Fernsehsender France 2, sie sei über den mutmaßlichen Anschlag nicht informiert worden. Sie vermutete eine "linksextreme Splittergruppe" als Urheber.

Weiterer Anschlag auf rechtsextreme Zeitung?

Eine Gruppierung namens "Den Fremdenhass bekämpfen" (Combattre la xenophobie) reklamierte die Tat für sich. Sie hätten dafür Molotow-Cocktails benutzt, sagte ein angeblicher Vertreter der Gruppe der Nachrichtenagentur AFP. Er berichtete von einem ähnlichen Anschlag auf den Sitz der rechtsextremen Zeitung "Present" und drohte mit täglichen weiteren Aktionen "bis zu den Wahlen". "Present"-Journalistin Caroline Parmentier wies die Angaben zurück. Zwar habe ein Polizist in der Früh die Redaktionsräume kontrolliert, doch habe es offensichtlich keinen Anschlagsversuch gegeben.

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11. Mai 2021