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Außenpolitik

AfD-Chef Meuthen sieht Kurz als "Mitstreiter"

02. Juli 2018 00:04 Uhr

AfD-Chef Meuthen sieht Kurz als "Mitstreiter"
Meuthen (li.) und Gauland

AUGSBURG. Bundesparteitag der Rechtspopulisten in Augsburg.

AfD-Chef Jörg Meuthen hat VP-Bundeskanzler Sebastian Kurz als Mitstreiter für eine "Festung Europa" bezeichnet. "Die, mit denen wir kooperieren wollen, müssen, die heißen zum Beispiel: Heinz-Christian Strache, Sebastian Kurz, Matteo Salvini und Viktor Orbán", sagte Meuthen am Samstag beim AfD-Parteitag in Augsburg vor etwa 500 Delegierten.

"Mit diesen Mitstreitern können wir das neue Europa bauen", sagte Meuthen. Gebraucht werde eine "Festung Europa, damit wir nicht untergehen". Die Asylpolitik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker führe dagegen "in den schleichenden Selbstmord Europas".

Im Bundeskanzleramt hat man damit keine Freude: "Für Sebastian Kurz ist der Verbündete in Deutschland die Bundesregierung, mit Kanzlerin Merkel an deren Spitze, nicht die AfD", teilte der Regierungssprecher gestern mit.

AfD-Ko-Chef Alexander Gauland erkannte Parallelen zwischen der Unionskrise und dem Niedergang der kommunistischen DDR. Für Merkel sei der "Kipppunkt" überschritten, sagte er. Sie habe ihre Partei und das Land gespalten und "Deutschland in Europa isoliert wie Erich Honecker", so Gauland, der die Vereinbarung des EU-Gipfels zur Flüchtlingspolitik als "totale Luftnummer" bezeichnete. "Dagegen werden wir Sturm laufen."

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