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10 Thesen zu Trumps Angelobung

20. Jänner 2017, 00:04 Uhr
Eurofighter: Das lange Trudeln in Österreich
1. Oktober 2006: Die SPÖ wird Erste bei der NR-Wahl. Im Wahlkampf hatte sie unter dem Motto "Keine Eurofighter unter einem Kanzler Gusenbauer" den Ausstieg aus dem Vertrag versprochen. Bild: APA

WASHINGTON. Donald Trump wird US-Präsident. Was bedeutet das für die USA und die Welt? Eine Analyse von Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.

1. Das Jahr 2017 wird in die Geschichte als das Jahr der Zeitenwende eingehen – ähnlich wie 1945 oder 1989.

Mit der Angelobung Donald Trumps werden 72 Jahre globaler Führung der USA beendet. Freilich tragen dafür nicht nur der Unilateralismus und die Selbstsüchtigkeit des neuen Präsidenten die alleinige Verantwortung. Langfristige Trends wie der Aufstieg neuer Mächte und die Dezentralisierung der Macht durch Terrorismus und Cyberkriminalität entfalten ihre Wirkung.

Zwar bleiben die USA die einzige Supermacht, die sowohl über militärische, ökonomische als auch kulturelle Machtmittel verfügen, aber der globale Konsens, wonach US-amerikanische Führung gut für die Stabilität der Welt und die Interessen der USA wäre, wird endgültig aufgekündigt. Was sich viele Antiimperialisten jahrzehntelang gewünscht haben – von Anti-Vietnamkriegsdemonstranten bis zu Golfkriegsgegnern –, geht nun in Erfüllung: Das Ende des amerikanischen Zeitalters wird von einem US-Präsidenten eingeleitet, der Amerika wieder groß machen wollte.

 

2. Trumps Anspruch "Amerika zuerst" ändert die Rolle der USA in der Welt grundsätzlich. Eine USA, die nicht einmal vorgibt, überlegene zivilisatorische Werte – wie den Schutz der Menschenrechte, des Rechtsstaates und der Demokratie – zu vertreten, gibt den Anspruch auf, eine unverzichtbare Nation zu sein.
Wer glaubt, dass der republikanisch geführte Senat und der republikanisch dominierte Kongress Donald Trump aufhalten werden, der irrt gewaltig. Alle Kritiker in den beiden Häusern müssen eher um ihre Wiederwahl zittern, als dass sie Trump einschränken könnten.

Sein Bruch mit dem gesamten außenpolitischen Establishment in Washington wird ebenso fundamental ausfallen wie seine Gegnerschaft zur Wall Street oder zum Silicon Valley, wo seine Unterstützer ohnehin nur spärlich gesät sind.

Trump wird mehr als Geschäftsmann denn als Politiker agieren. Dabei kennt das Prinzip "Gut ist, was mir nützt" offenbar keine Grenzen. Selbst die Einflussnahme russischer Hacker auf die US-Wahlen stört ihn wenig. Es ist zu befürchten, dass die USA von einer Macht, die einst Stabilität und Werte verteidigte, zu einem erratischen Faktor der Weltpolitik verkommt. Schon wegen ihrer schieren Größe können die USA so zur größten einzelnen Unsicherheitsquelle der Welt werden. Man wird sich auf nichts mehr verlassen können.

 

3. Die transatlantischen Beziehungen werden auf das Niveau vor dem Zweiten Weltkrieg zurückgeworfen. Die NATO, von Trump als obsolet erklärt, steckt in einer Sinnkrise. Japan und Indien gewinnen an militärischer Bedeutung, um den Aufstieg Chinas zu begrenzen. Aber mit wem wollen die USA kooperieren, um die drohende Implosion der Fast-Nuklearmacht Nordkorea zu managen – wenn nicht mit China? Was wird nun anstelle der alten, brüchigen Ordnung treten? Worauf haben wir uns in Europa, den USA und in der Welt einzustellen? Fest steht jedenfalls, dass wir auf eine führungslose Welt zusteuern, weil keine Macht auf der Welt an die Stelle der USA treten will oder kann.

 

4. Europa wird von einer Welle des Populismus überschwemmt, die die Legitimation demokratischer Institutionen und Regeln ebenso infrage stellt wie das Europäische Projekt an sich. Was mit dem – von Trump begrüßten – Brexit begonnen hat, kann im Wahljahr 2017 seine Vollendung finden.

Selbst wenn man nicht zu den notorischen Schwarzmalern zählt, kann man ein Zerbrechen der EU nicht nur in das Reich der Science Fiction verweisen. Nach einem Wahlsieg von Wilders in den Niederlanden, Marine Le Pens Triumph in Frankreich, einer 20-Prozent-Partei AFD in Deutschland und einer Machtübernahme Pepe Grillos in Italien könnten sowohl der Euro als auch die EU gute Nacht sagen.

Dabei haben wir in diese Rechnung weder eine neue Flüchtlingswelle noch eine neue Griechenlandkrise, noch einen Bürgerkrieg in der Türkei, noch weitere terroristische Anschläge miteinbezogen. All das muss und wird wahrscheinlich nicht eintreten, weil die Kräfte der Vernunft erstarken und den politischen Führungen in Brüssel und den Hauptstädten Europas klarmachen, dass ihre Verantwortung im politischen Kurswechsel liegt.

Aber: Sieht so eine politische Führungsmacht aus, die heute weltpolitisch an die Stelle der USA treten könnte?

 

5. China hat in den vergangenen Jahren durch Investitionen seinen Einfluss in Asien, Afrika und Lateinamerika ausgeweitet. Dazu kommt Trumps Weigerung, das Transpazifische Partnerschaftsabkommen zu unterzeichnen, was viele Staaten Asiens in die offenen Arme Chinas treibt.

Bisher verkraftet die chinesische Wirtschaft den Weg von einem exportgetriebenen Wachstum zu einem binnennachfrageorientierten Modell überraschend gut, unverwundbar ist sie allerdings nicht. Die Führung der Kommunistischen Partei Chinas konnte das innenpolitische Machtmonopol stabilisieren, aber der turnusmäßige Generationswechsel führt zu sichtbaren Spannungen und zu aggressiveren Tönen gegenüber regionalen Machtkonkurrenten.

Die Hände Pekings scheinen vorläufig zu Hause gebunden. Außerdem verfügt China weder über die militärische Stärke der USA noch über seine globale, kulturelle Attraktivität.

Das Fehlen von eigenen Energiequellen und eine unzureichende Nahrungsmittelproduktion kommen hinzu. Solange sich China auf das perfekte Kopieren von Produkten konzentriert und bei der Entwicklung der neuesten Technologien hinterherhinkt, wird das Chinesische Jahrtausend am Horizont nicht sichtbar werden.



6. Die Herrschaft Wladimir Putins in Moskau wird innenpolitisch nicht herausgefordert. Obwohl sich der Ölpreis aufgrund eines Abkommens der Produzentenländer zwischen 50 und 55 Dollar pro Barrel einpendeln dürfte, sind die mehr als 100 Dollar aus den Zeiten des russischen Wirtschaftsbooms nicht in Reichweite.

Die Diversifikation der russischen Wirtschaft fand in der Realität nie statt oder scheiterte. So bleibt die Wirtschaftsentwicklung Putins Achillesferse. Die Ölabhängigkeit Russlands liefert es mehr denn je den Launen eines amerikanischen Präsidenten aus, denn die energieautarken USA werden den Ölpreis maßgeblich bestimmen.

Aber Trump setzt auf gute Deals mit Putin. Syrien ist für die USA verloren und war wohl auch nie zu gewinnen. Die Krim und die Ukraine stören Trump wenig, solange Putin seine Finger von Polen und den baltischen Staaten lässt. Trump will Putin gewinnen, den Aufstieg Chinas zu verlangsamen, weil das im beiderseitigen Interesse zu liegen scheint. Dafür könnten 2017 sogar die westlichen Sanktionen gegen Russland fallen, was Europa etwas alt aussehen ließe.

Politisch würde Putin als Sieger hervorgehen, aber die Rückkehr zum Weltmachtstatus gilt als illusorisch. Trump ist ein Mann des Deals und Putin auch. Hier haben sich die zwei Richtigen gefunden.

 

7. Erdogan wird seine nationalistische Autorität weiter stärken und ein moskau-ähnliches Regime in Ankara etablieren. Die Feindseligkeiten zwischen der Türkei und der EU werden zunehmen.

Erdogan hält mit der Flüchtlingsfrage ein zynisches Faustpfand in der Hand, mit dem er die Europäer zur Räson bringen will. Niemand wird ihn stoppen, weil alle die Angst vor einem noch größeren Desaster im Nahen Osten eint. Demokratie, Menschenrechte und das kurdische Volk kommen dabei unter die Räder.

Afghanistan und Irak existieren als staatliche Einheiten nicht mehr. Assad wird das zerstörte Syrien weitgehend kontrollieren. Libanon und Jordanien stehen knapp vor dem Zusammenbruch angesichts der Lasten der Flüchtlingskrise. Der Familienstreit über die Nachfolge in Saudi-Arabien schwelt weiter. Im Iran, der ohne Sanktionen über neue Möglichkeiten verfügt, bleibt die Entscheidung, ob sich Gemäßigte oder Konservative durchsetzen, weiter offen. Gleichzeitig werden alle Überlebenden ISIS-Kämpfer nach Ende des Syrienkrieges neue Betätigungsfelder im Nahen Osten, in Nordafrika, Europa und Russland suchen.

Die neue "führungslose Welt" wird wohl nirgends dramatischer und blutiger spürbar werden als im Nahen Osten.

 

8. Das System der "Global Governance" wird nachhaltig geschwächt. Die Weltbank, der Währungsfonds und die Welthandelsorganisation (WTO) auf der ökonomischen Ebene werden massive Bedeutungsverluste erleiden, ebenso wie UNO, die G20, G7 und G8 auf der politischen.

Multilaterale Handelsabkommen wie TTIP etc. verschwinden in Trumps Welt von der Tagesordnung. Trump tritt für das Recht des Stärkeren ein und lehnt daher die Regeln des Welthandels sowie das internationale Recht ab.
Er wird sich zwar opportunistisch der einen oder anderen Institution bedienen, aber die kurze, erfolgreiche Geschichte des Multilateralismus gilt als beendet. Trump’sches Dealmaking wird das politische und institutionelle Erbe des amerikanischen Zeitalters überwinden. Was bleibt, ist eine weitgehend institutionenbefreite und führungslose Welt. Mit 2017 beginnt also das Zeitalter der G-null.

 

9. Das Ausmalen von Apokalypsen ist nicht mein Geschäft. Aber selbst bei mildem Blick auf die Ereignisse der vergangenen Jahre kann man sie bestenfalls mit Joseph Schumpeter als Prozess der "schöpferischen Zerstörung" betrachten:

Die schlimmste Finanzkrise seit Jahrzehnten, die globale Rezession, die Schuldenkrise in der Eurozone, der Arabische Frühling, der Bürgerkrieg in Syrien, die offene Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine, die Flüchtlingskrise, der Brexit, die neuen Cyberkriege und die Wahl Donald Trumps dürfen als die herumliegenden Trümmer einer zu Ende gehenden Weltordnung betrachtet werden.

Das Neue ist noch nicht sichtbar. Keine Macht kann die bisherige Rolle der USA übernehmen. In diesen gefährlichen Zeiten des Übergangs müssen wir auf einige bewährte Halterungen zurückgreifen. 

 

10. Europa wird nicht fallen.

Fillon (vielleicht auch Macron) kann in Frankreich gewinnen, die deutsche große Koalition wird fortgesetzt, und Renzi hat zwar das Referendum verloren, wird aber als Premierminister wiederkommen. So können wir politische Stabilität in den drei größten Mitgliedsstaaten erreichen. Angesichts des Zerfalls der alten Ordnung muss die EU ihre Prioritäten neu denken und ihre Tagesordnung umschreiben. Jenseits von Nationalismus und Europaföderalismus müssen sich die neuen Verträge auf gemeinsame Wettbewerbspolitik, gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sowie eine gemeinsame Flüchtlingspolitik konzentrieren.

Die Nation bleibt bedeutend.

Das "heilige Lied" vom Abgesang des Nationalstaates kann in der Mottenkiste des 20. Jahrhunderts verschwinden. Trotz aller Politikverdrossenheit vertrauen die Menschen ihren nationalen Parlamenten mehr als den Brüssler Institutionen. Obwohl 74 Prozent der EU-Bevölkerung eine aktivere Rolle der EU in der Welt befürworten, wollen sie für Fragen des täglichen Lebens (Wirtschaft, Gesundheit, Bildung, Soziales etc.) einen nationalen Verantwortlichen. So wird die Ausformung neuer nationaler Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der EU zum Gebot der Stunde.

Die von Bundeskanzler Christian Kern geforderte "differenzierte" Arbeitsmarktöffnung dient dafür als gutes Beispiel. Denn abstrakte Normen, die dem einen zu sehr schaden und dem anderen zu wenig helfen, zersetzen die EU.

Gemeinsamkeit setzt Solidarität voraus. Die Kultur und Politik des Neoliberalismus haben eine Blutspur sozialer Zerstörung hinterlassen. Himmelschreiende Ungleichheit und Massenarbeitslosigkeit in Europa gelten als Ergebnis einer falschen Ideologie.

Die allgemeine Vergiftung des öffentlichen Klimas durch Krawallpresse, Social Media, Fake News und Cyberkriege bildet die Grundlage der Postfaktischen Gesellschaft. Die Diskreditierung von Politik, politischen Institutionen und Politikern entzieht der Demokratie ihre Grundlage. Dabei wären Transparenz, Verantwortung und Plausibilität viel geeignetere Elemente, um Staat und Gesellschaft wieder zusammenzuführen. Am wichtigsten scheint mir allerdings eine Neuordnung der ökonomischen und sozialen Zusammenhänge, die die ökonomischen Unterschiede wieder in erträgliche Dimensionen leitet. Denn als politisch Gleiche verstehen sich nur Menschen, deren Reichtumsunterschiede gewisse Grenzen nicht überschreiten. Sowohl Europa als auch die Nation setzen einen Zusammenhalt voraus, den es nur unter politisch Gleichen gibt.

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86  Kommentare
86  Kommentare
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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 21.01.2017 23:28

Bei aller Wertschätzung für den früheren Bundeskanzler, der dieses Amt umsichtig und konsenorientiert geführt hat.
Wer in aller Welt ist auf diese kuriose Idee gekommen den "Busengauer" zu befragen, damit dieser hier seine 10 Thesen abliefert?
War das etwa eine Faschingseinlage?

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pepone (60.622 Kommentare)
am 20.01.2017 16:17

Trump will Putin gewinnen, den Aufstieg Chinas zu verlangsamen, weil das im beiderseitigen Interesse zu liegen scheint. Dafür könnten 2017 sogar die westlichen Sanktionen gegen Russland fallen, was Europa etwas alt aussehen ließe.

Den Aufstieg China zu verlangsamen ..ja Ok ..
ob nicht auch die Verlangsamung der EU Entwicklung gemeint ist wenn Trump und Putin " packeln " ?

in mehreren Thesen hat Gusi recht ...

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Auskenner (5.366 Kommentare)
am 20.01.2017 16:00

Über die Person Gusenbauer und seine Performance als österreichischer BK kann man viel sagen (oder auch nicht).
Aber seine Analyse und 10 Thesen kommen mir relativ plausibel vor. Wenn man schon Kaffeesud liest und in eine Glaskugel schaut, sind sie genauso wahrscheinlich wie das meiste andere.

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sholey (1.360 Kommentare)
am 21.01.2017 21:50

Plausibel? Zustimmung! Wenn sich der Mensch an das Plausible halten täte, könnte es so kommen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 20.01.2017 15:28

Die Prophezeiungen bezüglich Europas Stabilität haben mir gefallen. Kein Wunrder, ich bin ja liberal-konservativ grinsen
aber sowas von.

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 20.01.2017 14:42

Eine Analyse vom Gusi *tränenlach* - es wird immer skurriler.
🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 21.01.2017 23:32

Man hätte ebenso den Wiener Oberhausmeister befragen können, doch hätte man sich nur eine kurze grantige Absage eingehandelt.

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u25 (5.153 Kommentare)
am 20.01.2017 14:28

Einfach grotesk wer sich aller bemüssigt fühlt seinen Senf zum neuen USA Präsidenten zu verzapfen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 20.01.2017 15:32

Hier ist ja keine staatliche Prüfung, hier dürfen wir alle grinsen

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( Kommentare)
am 20.01.2017 14:01

Alfred Gusenbauer -
ein Grund mehr,
warum jeder Sozialist
um diese Bonzenpartei
einen weiten Bogen machen sollte !

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jago (57.723 Kommentare)
am 20.01.2017 14:09

Umgekehrt. Der Gusi hat die SPÖ aus der Sch^WTinte geholt.

Dann hat ihn die unsägliche Wiener §-Bande wieder aus der SPÖ verdrängt, die Kinderschändersocietät, die mit dem Finger auf den Groer "HALTET DEN DIEB" gezeigt hat. Die damalige Heimleiterin ist bei der Votivkirchengeschichte noch einmal in den Medien aufgetaucht.

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( Kommentare)
am 20.01.2017 14:38

jago,
dem kann ich voll beipflichten. Gusenbauer ist ein intelligenter Politiker. Er fand eben in seinen Reihen kein Gehör. Er wollte aus der sinkenden Partei wieder eine der Zeit angepasste SPÖ hervorbringen. Nur aus Wien kamen gewaltige Gegenstimmen und die Bundesländerschwächlinge dieser Partei haben in Wien die Heimat der SPÖ gesehen und sind mit den Wiener Parteiproleten mitgezogen gegen Gusenbauer.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 20.01.2017 16:02

Till-Eulenspiegel

Richtig .. und Gusi war sehr liberal .
zudem kam ihm der Sierniger ÖVPler dazwischen der sagte :
es reicht ...

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metschertom (8.160 Kommentare)
am 20.01.2017 13:13

Eine Analyse vom Bladen? Wie viel hat die gekostet? Dieser Paradesozi ist in Wirklichkeit ein Paradekapitalist der für Geld alles macht. Seine Ehre und Stolz hat er ebenfalls schon lange über Bord geworfen oder verkauft.
Von solchen Unpersonen lasse ich mir nicht mal die Zeit sagen!

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sholey (1.360 Kommentare)
am 21.01.2017 21:51

Aber geh, alles ist eine Frage des Geldes.

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zornma (55 Kommentare)
am 20.01.2017 12:34

Die USA haben seit 1945 mehr illegale Kriege geführt als irgend eine andere Nation.
Es stellt sich die Frage brauchen wir eine Weltpolizei welche letztendlich in all ihrem Handeln nur wirtschaftliche und geopolitische Ziele verfolgt hat?
Ich sage Nein.
Wir sollten uns mit der Tatsache auseinander setzen dass nun Trump Präsident ist und dies auch Vorteile haben wird.
Warum in ihm den Teufel sehen?

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sholey (1.360 Kommentare)
am 21.01.2017 21:53

Könnt mich an keinen einzigen legalen Krieg erinnern.
Wie werden Kriege überhaupt legalisiert? Ich weiß es wirklich nicht!

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Freischuetz (3.155 Kommentare)
am 20.01.2017 12:00

Na, ein ganz wunderbarer oberg'scheiter Gastkommentar!!!
"Hot steaming with only less substance!" würden die Amis sagen.
Wie hoch ist das Honorar vom Gusi?
Wird er demnächst für € 10.000.- im Cafe Traxlmayr auf Einladung der OÖN auftreten?

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Selten (13.716 Kommentare)
am 20.01.2017 11:53

Der Karpfen spricht über den blondierten Skunk - entbehrlich!

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 20.01.2017 10:39

Der gruselbauer hat's grad Not.....der obersozi...

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ruerei (522 Kommentare)
am 20.01.2017 10:04

ich gehe davon aus wenn Trump so weitermacht das er das nicht lange überlebt, dafür werden seine eigenen Geheimdienste und die Waffenlobby sorgen

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Superheld (13.335 Kommentare)
am 20.01.2017 10:10

Er hat ja noch nicht einmal angefangen und ist auch nicht angelobt.

Abgesehen von ein paar lockeren Sprüchen ist bis dato seinerseits nicht passiert. Aber die Presse und europäische Besserwisser zeichnen eine Weltuntergangsstimmung, weil "ihre Welt" der Weltpolizei zusammenzustürzen droht.

Wenn man sich die Aufdeckungen von Edward Snowden über die weltweiten (!) Aktivitäten der NSA in Erinnerung ruft und auch die Tatsache, dass ihm eine lebenslange Strafe droht, stellt sich die Frage nach den Europäischen Werten, wenn man so etwas anhimmelt.

Dazu und über die Rolle des aktuellen Präsidenten Obama schweigen aber diese Kritiker.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 20.01.2017 10:16

Fassungslos habe ich mir angehört, was Trump vor ein paar Tagen den beiden Journalisten (u.a. der Bild Zeitung!) da vorgefaselt hat.
"Wie viele Chevrolets sehen sie auf europäischen Straßen?" z.B.
Hoffentlich hat er zwei identische Dienslimousinen - denn eine wird wohl dauernd in der Werkstatt sein.

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tradiwaberl (15.778 Kommentare)
am 20.01.2017 10:40

von dem Abgesehen, dass er offenbar keine Ahnung hat, wie die Internationalen Marken positioniert sind und ein GM bei uns halt einfach Opel heißt. Und es von denen auch durchaus viel gibt.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 20.01.2017 11:22

Opel baut Autos? Das wusste ich nicht *sfg*

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 20.01.2017 10:00

Hier wird mehr über Alfred Gusenbauer hergezogen als sich die Leute Sorgen wegen Trump machen.
Ich habe seinen Essay gerade sehr sorgfältig in der Printausgabe der OÖN gelesen und muss sagen: Punktlandung. Ich stimme ihm in allen Punkten zu.
Zudem finde ich, war er der beste Kanzler in der Ära nach Kreisky, den wir hatten.

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jago (57.723 Kommentare)
am 20.01.2017 10:04

Du kannst kein Sozialdemokrat sein grinsen
Sozialdemokraten folgen gehorsam der Parteilinie.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 20.01.2017 10:08

Oh, ich war mal politisch tätig, ich war mal bei der Partei, und bin immer noch Gewerkschaftsmitglied.
Initialzündung auszutreten löste allerdings die werte Frau Bures aus.

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ruerei (522 Kommentare)
am 20.01.2017 10:06

da Gruselbauer? hab einen bekannten bei dem hat er in der Schule immer abgeschrieben sonst hätte er keinen Abschluss geschafft, ist aber einen Krankheit von der sind die meisten Politiker betroffen.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 20.01.2017 10:09

Könnte man auch als Schlauheit bezeichnen grinsen

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jago (57.723 Kommentare)
am 20.01.2017 10:16

Solche Bekannte hatte ich auch, die bei mir abgeschrieben haben und dann das behauptet haben.

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netmitmir (12.413 Kommentare)
am 20.01.2017 10:20

Bei den NÖ-VPler hat offenbar jeder einen Bekannten bei dem der jeweils aktuelle rote Bundeskanzler abgeschrieben hat un überhaupt in die nächste Klasse aufsteigen zu können.

Ist irgenwie schon abgedroschen aber auf jeden Fall genauso letztklassig wie die privatstiftenden Erfinder dieser Stories.

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Superheld (13.335 Kommentare)
am 20.01.2017 10:14

Als Kanzler war er jedenfalls besser als sein "Absäger" und erfolgloser Verkehrsminister "Licht am Tag an --> aus" Faymann.

Dennoch fehlt Gusenbauer der innovative Durchblick, auch Positives an Trumps Einstellungen zu erkennen. Er trauert dem Gewohnten nach und hinterfragt das meiner Meinung nach zu wenig bis gar nicht.

Das war auch seine Schwachstelle in der Österreichischen Innenpolitik, wo er keine eigene Persönlichkeit entwickelte, sondern als Arbeiterkämmerer ständig auf Kreisky spielte. Aber Maßschuhe und Maßanzüge machen (auch nicht zusammen mit exklusiven Weinen) noch keinen Kreisky!

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jamei (25.549 Kommentare)
am 20.01.2017 10:52

Trump hat aber auch noch NICHT regiert - Gusenbauer aber schon..

Wo gibt es also mehr Erfahrungswerte?

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Fensterputzer (5.161 Kommentare)
am 20.01.2017 15:16

**Trump hat aber auch noch NICHT regiert - Gusenbauer aber schon..**

Gusenbauer hat nie regiert, er hat nur reagiert!

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metschertom (8.160 Kommentare)
am 20.01.2017 13:15

Bester Kanzler? Wo denn? Im Takatuka Land?

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Motzi (4.918 Kommentare)
am 20.01.2017 14:32

Bester Kanzler?

Eher das Gegenteil.

Obwohl ihm Kerni warscheinlich bald den Rang ablaufen wird wenn er weiterhin nichts tut.

Und Faymann war auch eine Niete nur einfach länger im Amt.

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beisser (10.412 Kommentare)
am 20.01.2017 09:52

Viele der im letzten Interview getätigten Rundumschlägen Trumps könnten beinahe direkt von Putin stammen.
Trump will einen Keil durch Europa treiben. Es politisch, wirtschaftlich und militärisch auseinander dividieren. Was ja auch im Sinne und Interesse Putins ist. Ein Trump als US-Präsident kam Putin mehr als gelegen. Ob die Russen da ein bisschen "nachgeholfen" haben ? 😲 Ein Schelm wer hier Böses denkt 😉😂

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jago (57.723 Kommentare)
am 20.01.2017 10:01

Beim Putin ist Rache verständlich, beim Trump - wofür? Haben ihm die Europäer bei seinen Immobiliengeschäften dreingequatscht?

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ruerei (522 Kommentare)
am 20.01.2017 10:08

noch dazu wo Trumps vorfahren Nazis waren, will er das damit vertuschen?

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Superruss (1.085 Kommentare)
am 20.01.2017 11:38

Sie sind aber Mutig oder doch BL...Kennen Sie die Amerikanische Justiz nicht.Für solche Behauptungen kanns gleich mal a Klage wegen Verleumdung geben.Gratliere Ihnen dann dazu

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herst (12.829 Kommentare)
am 20.01.2017 12:51

Superruss,bist du a lediga Bua vom Breschnjew?

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Superruss (1.085 Kommentare)
am 20.01.2017 13:35

Herst
Herst wenn kennst noch aus Russland oder ist der Horizont damit schon abgedeckt

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Fensterputzer (5.161 Kommentare)
am 20.01.2017 15:07

Haben ihm die Europäer bei seinen Immobiliengeschäften dreingequatscht?

Das nicht, aber Chevrolet's fahren sie keine. zwinkern

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Superruss (1.085 Kommentare)
am 20.01.2017 10:13

Was weißt DU von Putin,auser Deiner Abneigung gegen von den Medien verteufelten , ungeliebten Präsidenten. Frage Dich mal warum 80% der Russen hinter Putin stehen. Aber nur 53 % der Ösis hinter Deinem Kaunertaler Tschicker,der eine 00 in der Weltpolitik ist

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beisser (10.412 Kommentare)
am 20.01.2017 10:26

"Wahlen"😉 in Russland mit Wahlen bei uns zu vergleichen kann doch nicht ernstgemeint sein, oder ? 😂😂😂😂😂

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Superruss (1.085 Kommentare)
am 20.01.2017 11:11

Gebe Ihnen Recht,den so ein Gesocks kann nur mit solchen Wahlen wie in Österreich gewählt werden.Besonders dieses Diletatische Prozedere über 1 Jahr,weil Eure Sacklpicker zu Bescheuert sind ein Kuvert zu machen und dann gibt es solche wie Sie die andere kritisieren möchten.

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beisser (10.412 Kommentare)
am 20.01.2017 12:39

Wüste Beschimpfungen anstelle von klaren Argumenten ? Hast wirklich nicht mehr drauf ? Schwach ...😞

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Superruss (1.085 Kommentare)
am 20.01.2017 13:04

Wo ist was Wüst.Maximal Ihre Andeutung von Schw.. Egal was Sie damit auch meinen Ihre Argumente sieht man ja als Sie die Wahlen angesprochen haben ohne zu Denken das Eure Pfeifen sogar dazu nicht in der Lage sind.Also Viel haben SIE nicht in der Birne

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TheJoker (3.296 Kommentare)
am 20.01.2017 13:11

und was bringen diese bescheuerten Posts ? Ich denke, auch sie wären in der Lage, sich halbwegs kultiviert zu artikulieren.

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