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Weltspiegel

Zu Besuch in Thailand und Japan: Franziskus will Botschaft gegen Atom-Aufrüstung übermitteln

Von nachrichten.at/apa   19. November 2019 19:41 Uhr

Papst Franziskus fliegt in den Fernen Osten.

VATIKAN. Papst Franziskus ist zu seiner ersten Reise nach Thailand und Japan aufgebrochen, bei der er in Hiroshima und Nagasaki eine Botschaft gegen Atomwaffen senden will.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche startete am Dienstag in Rom und wird ab Mittwoch die thailändische Hauptstadt Bangkok besuchen. Dort steht unter anderem ein Treffen mit dem Oberhaupt der Buddhisten und König Maha Vajiralongkorn auf dem Programm.

Mit Spannung wird erwartet, ob und wie sich der Papst zu den Themen Sextourismus und Menschenhandel äußert - in Thailand große Probleme. Am Samstag reist der Pontifex weiter nach Japan. In den japanischen Städten Nagasaki und Hiroshima wird er sich gegen den Gebrauch von Atomwaffen aussprechen. Dort hatten die Vereinigten Staaten am Ende des Zweiten Weltkriegs zwei Atombomben abgeworfen. Zehntausende Menschen starben. In Tokio wird Franziskus neben dem neuen Kaiser Naruhito auch Überlebende der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe treffen, die 2011 in Fukushima zu einem Super-GAU in einem Atomkraftwerk geführt hatte.

Nach Johannes Paul II. ist Franziskus das zweite Katholiken-Oberhaupt, das die beiden asiatischen Länder besucht. In beiden Ländern sind Christen eine verschwindend kleine Minderheit. Am Dienstag nächster Woche kehrt Franziskus nach Rom zurück.

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