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Weltspiegel

USA: Gericht bestätigt Jagdrecht für Ureinwohner

22. Mai 2019 00:04 Uhr

USA: Gericht bestätigt Jagdrecht für Ureinwohner
Der Sitz des US-Höchstgerichts

WASHINGTON. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat die Jagdrechte amerikanischer Ureinwohner gestärkt.

Fünf der neun Richter stimmten dafür, dass die in einem Vertrag aus dem Jahr 1868 gewährten Jagdrechte für die Mitglieder des Absarokee-Volkes auch heute gelten. In dem Fall ging es um Clayvin Herrera, der 2014 außerhalb der Jagdsaison und ohne Jagderlaubnis im Staatsforst Bighorn im Staat Wyoming zusammen mit anderen Absarokee-Mitgliedern einen Elch erlegt hatte.

Das Reservat der Absarokee befindet sich im Nachbarstaat Montana. Die Staatsanwaltschaft hatte argumentiert, dass die Jagdrechte des Absarokee-Volkes erloschen sind, seitdem Wyoming 1890 zu einem US-Bundesstaat wurde. Gerichte in Wyoming folgten dieser Argumentation.

Herreras Anwälte hingegen machten geltend, dass das im Vertrag von Fort Laramie gewährte Jagdrecht für beide Bundesstaaten gelte.

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