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Weltspiegel

Terrorprozess nach Mord in Paris: Helfer zu Haftstrafe verurteilt

Von nachrichten.at/apa   17. Juni 2021 20:26 Uhr

PARIS. Der Hauptangeklagte in einem Terrorprozess um die Ermordung eines Polizisten auf der Pariser Prachtstraße Champs-Élysées ist Berichten zufolge zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der Mann hatte nach Einschätzung des Gerichts dem Attentäter Karim C. die Waffe verkauft, mit der dieser die Tat begangen hatte. Das Sondergericht sprach den Hauptangeklagten am Donnerstag allerdings vom Terrorvorwurf frei, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Die Anti-Terrorstaatsanwaltschaft hatte 18 Jahre Haft für den Mann gefordert und ihm vorgeworfen, bei der Durchführung der Terrortat geholfen zu haben. Dieser hatte alle Vorwürfe bestritten und behauptet, dem Attentäter nur ein Motorrad verkauft zu haben. Karim C. hatte 2017 den Polizisten getötet und zwei weitere Ordnungshüter sowie eine Passantin verletzt. Der Mann eröffnete mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr das Feuer und wurde dann von Polizisten getötet. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat damals für sich.

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