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So viele Binnenflüchtlinge wie nie

11. Mai 2019, 00:04 Uhr
So viele Binnenflüchtlinge wie nie
Flüchtlinge im eigenen Land erhalten keine Aufmerksamkeit und keine Hilfe. Bild: Reuters

GENF. Mehr als 41 Millionen Menschen sind in ihren Heimatländern auf der Flucht.

Immer mehr Menschen sind innerhalb ihrer Heimatländer auf der Flucht. Einem Bericht zufolge ist ihre Zahl mit mehr als 41 Millionen weltweit auf dem Höchststand. Ein Grund dafür seien anhaltende bewaffnete Konflikte.

Allein im vergangenen Jahr wurden 28 Millionen Menschen in die Flucht getrieben, heißt es in dem Bericht des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), der gestern in Genf präsentiert wurde. Alleine durch extreme Wetterereignisse mussten 17,2 Millionen Menschen ihre Heimatregion verlassen.

"Der diesjährige Bericht ist eine traurige Erinnerung daran, dass Menschen nach wie vor innerhalb ihres Heimatlandes fliehen müssen. Viele der gleichen Faktoren, die diese Menschen aus ihrer Heimat vertrieben haben, hindern sie jetzt daran, zurückzukehren oder langfristige Lösungen an den Zufluchtsorten zu finden", sagte Alexandra Bilak, Direktorin des Beobachtungszentrum für Binnenflüchtlinge (IDMC) der NRC-Flüchtlingshilfe. "Dieser Bericht ist ein Weckruf an die Verantwortlichen auf der ganzen Welt. Weil diese Menschen auf ihrer Flucht keine Landesgrenze überschritten haben, erhalten sie weltweit so gut wie keine Aufmerksamkeit", mahnte Jan Egeland, Generalsekretär der NRC-Flüchtlingshilfe.

Vor allem die andauernden Konflikte in der Demokratischen Republik Kongo und in Syrien sowie zunehmende Spannungen in Äthiopien, Kamerun und Teilen Nigerias sind die Hauptursachen der steigenden Anzahl an Binnenvertriebenen. Menschen auf den Philippinen, in China und Indien mussten vor tropischen Wirbelstürmen oder Monsunfluten fliehen. Kalifornien erlebte die verheerendsten Waldbrände seiner Geschichte, durch die Hunderttausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben wurden. Einige Länder waren sowohl von Konflikten als auch von Katastrophen betroffen. Die Dürre in Afghanistan habe mehr Menschen als der bewaffnete Konflikt dort vertrieben, und Überschwemmungen hätten die Krise im Nordosten Nigerias verschlimmert.

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