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"Sea Eye 4" rettete 231 Menschen im Mittelmeer

Von nachrichten.at/apa, 09. Juli 2024, 10:06 Uhr
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Sea Eye 4 Bild: GIOVANNI ISOLINO (AFP)

ROM. Nach fünf Rettungseinsätzen im Mittelmeer binnen 24 Stunden hat das Rettungsschiff "Sea-Eye 4" insgesamt 231 Menschen im Mittelmeer gerettet.

Dem Schiff wurde der Hafen Genua zugewiesen, die Ankunft ist am Donnerstag geplant, wie die NGO "Sea-Eye", Betreiberin des Schiffes, am Dienstag mitteilte.

"Fünf Rettungen in 24 Stunden: Das zeigt, welcher Ausnahmezustand derzeit im Mittelmeer herrscht, und wie wichtig es ist, dass wir vor Ort sind, um Menschenleben zu retten. Doch durch die Zuweisung weit entfernter Häfen - allein für die Fahrt nach Genua müssen wir sechs Tage An- und Abreise einplanen - verlieren wir wertvolle Zeit in der Such- und Rettungszone, in der wir Menschen in Not nicht helfen können. Für schutzsuchende Menschen kann diese Politik tödliche Konsequenzen haben", betonte Gorden Isler, Vorsitzender von "Sea-Eye".

Hochschwangere Frau an Bord

"Wir hatten eine hochschwangere Frau an Bord, die dringend medizinisch versorgt werden musste. Viele der Geretteten haben Tage auf dem Mittelmeer verbracht, sind geschwächt und stark dehydriert. Einige leiden an chemischen Verbrennungen, die entstehen, wenn sich Benzin mit Meerwasser vermischt und dann mit der menschlichen Haut in Berührung kommt", erklärte Ayesha Sattar, Einsatzärztin von "German Doctors" an Bord der "Sea-Eye 4".

Der Verein "Sea-Eye" wurde 2015 in Regensburg gegründet und rettet seitdem Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot. Im Herbst 2020 kaufte der Verein die "Sea Eye-4" und schickte sie im Mai 2021 in den ersten Rettungseinsatz. Bis heute beteiligten sich insgesamt über 1.000 Crewmitglieder an der Rettung von über 17.000 Menschen.

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7  Kommentare
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Grausbirn (467 Kommentare)
am 10.07.2024 09:05

Das sind keine "Menschenretter", sondern "Menschenschlepper", sonst hätten sie die "Geretteten" wieder ins Ursprungsland zurückgebracht.

Man sollte das Schiff beschlagnahmen und die Schlepper wegen Schlepperei anklagen !

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Augustin65 (1.527 Kommentare)
am 09.07.2024 13:23

Ein dreifach HOCH auf die "SEA-EYE 4"!

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Hanspeter (328 Kommentare)
am 09.07.2024 12:42

Wenn gerettet, dann zurück ins Herkunftsland. In Europa ist das Boot voll.

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dachbodenhexe (5.782 Kommentare)
am 09.07.2024 10:52

Es wäre sehr interessant zu wissen vor wovor diese Menschen derzeit flüchten. Sind es Palästinenser die vor Israel auf der Flucht sind oder wer sind diese Flüchtlinge welche sich hier in Lebensgefahr begeben?

Könnte man diesen Menschen nicht besser proaktiv bereits vor Ort helfen?

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dachbodenhexe (5.782 Kommentare)
am 09.07.2024 10:42

Wenn ich hochschwanger bin, dann begebe ich mich auf kein Abenteuer auf hoher See auf einem unzureichend sicherem Boot.

Was soll diese Meldung bewirken ?

Sollen wir auf eine neue Invasion vorbereitet werden ???

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rudolfa.j. (3.752 Kommentare)
am 09.07.2024 10:36

Invasoren Kreuzfahrt nach Europa

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cornusmas (323 Kommentare)
am 09.07.2024 11:14

menschenverachtend

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