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Weltspiegel

Mindestens 13 Tote bei Anschlägen in Burkina Faso

Von nachrichten.at/apa   07. Januar 2022 15:03 Uhr

OUAGADOUGOU. Jihadisten haben im Norden von Burkina Faso mindestens 13 Zivilisten getötet.

Örtliche Quellen berichteten am Freitag über mehrere Anschläge in der Region, in der islamistische Kämpfer seit Jahren Angriffe verüben. Im Dorf Ankouna wurden am Mittwoch nach Angaben des Regionalgouverneurs Casimir Segueda elf Menschen getötet und einer verletzt. Gebäude am Marktplatz seien in Flammen aufgegangen.

Nach Angaben eines örtlichen Verantwortlichen wurde das Dorf von dutzenden schwer bewaffneten Männer auf Motorrädern angegriffen. Am selben Tag seien in der Ortschaft Noaka zudem zwei Mitglieder einer aus Freiwilligen bestehenden Anti-Terror-Einheit VDP getötet worden. Die VDP wurde gegründet, um die burkinische Armee im Kampf gegen Jihadisten zu unterstützen. Zivilisten, die sich für die VDP melden, erhalten ein 14-tägiges Training und werden auf Patrouillendienste und Überwachungsmissionen geschickt.

Im westafrikanischen Burkina Faso gibt es seit 2015 immer wieder jihadistische Angriffe. Die meisten der Attacken ereignen sich in den nahe der Grenzen zu Mali und Niger gelegenen Regionen im Osten und Norden des Landes. Mehr als 2000 Menschen wurden dabei getötet. Mehr als 1,5 Millionen Menschen leben in Burkina Faso als Binnenflüchtlinge, 61 Prozent von ihnen sind Kinder.

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