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Der deutsche Gesundheitsminister warnt vor einer Corona-„Killervariante“

Von Clemens Schuhmann, 17. April 2022, 08:02 Uhr
GERMANY-POLITICS-HEALTH-VIRUS
Karl Lauterbach Bild: MICHELE TANTUSSI (POOL)

BERLIN. Karl Lauterbach (SPD) will mit einem angepassten Impfstoff ab Herbst gegensteuern.

Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) befürchtet das Auftauchen von neuen, gefährlicheren Mutationen des Coronavirus. „Es entwickeln sich derzeit diverse Omikron-Subvarianten, die für mich Anlass zur Besorgnis sind. Die Abstände, in denen neue Varianten die alten ablösen, werden kürzer. Das bedeutet, dass wir uns immer schlechter auf die Mutationen vorbereiten können“, sagte Lauterbach der Zeitung „Bild am Sonntag“.

Es sei daher „durchaus möglich, dass wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killervariante“, sagte der Mediziner. Mit der Zulassung von Impfstoffen, die an die Omikron-Variante angepasst sind, rechnet der deutsche Gesundheitsminister im September. Mit diesen neuen Vakzinen und den bestehenden gegen die Delta-Varianten sollen neue Coronawellen im Herbst und Winter verhindert werden. Von beiden Impfstoffen will Lauterbach im großen Stil bestellen: „Unser Ziel ist, möglichst genug Impfstoff für jeden Bürger zu haben, egal welche Variante kommt. Dann haben wir sowohl für eine Omikron- als auch für eine Delta-Variante ein Gegenmittel.“ Und man sei vorbereitet.

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Autor
Clemens Schuhmann

Redakteur Außenpolitik, Weltspiegel

Clemens Schuhmann
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