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Weltspiegel

Klimaziele unter Druck

08. Mai 2021 00:04 Uhr

Wenn alle bisher getroffenen Klimaschutzmaßnahmen so umgesetzt werden wie geplant, wird die globale Erderwärmung Forschern zufolge Ende des Jahrhunderts bei 2,4 Grad liegen – und damit deutlich über dem gewünschten 1,5-Grad-Ziel von Paris.

Das ergaben neueste Prognosen des Analyseprojekts Climate Action Tracker (CAT) um den deutschen Klimaforscher Niklas Höhne.

Die möglichen Auswirkungen auf den Anstieg des Meeresspiegels berechnete ein internationales Forscherteam mit Beteiligung des Innsbrucker Glaziologen Fabien Maussion mit beispielloser Genauigkeit. Würde das 1,5-Grad-Ziel tatsächlich eingehalten, könnte der Anstieg zum Ende des 21. Jahrhunderts um die Hälfte reduziert werden. Andernfalls drohen je nach Szenario 25 bis 40 Zentimeter Meeresspiegelanstieg.

Was die Pandemie aufzeigt

"Eine fundamentale Wende in unserer Beziehung zur Natur ist notwendig, um einen katastrophalen Klimawandel zu vermeiden, Arten zu erhalten und Ökosysteme zu sichern", halten heimische Wissenschafter rund um den Österreichischen Biodiversitätsrat fest: "Die Pandemie zeigt auf drastische Weise die gefährlichen Folgen, wenn immer mehr natürliche Lebensräume zerstört werden."

Die Bundesregierung wird aufgefordert, der "High Ambition Coalition for Nature and People" beizutreten. Diese internationale Koalition von Staaten setzt sich dafür ein, 30 Prozent der Land- und Meeresfläche zu schützen.

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