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Weltspiegel

Illegale Waldrodungen in Rumänien - Zwei Förster getötet

Von nachrichten.at/apa   23. Oktober 2019 15:05 Uhr

(Symbolbild)

BUKAREST. Binnen eines Monats sind in Rumänien zwei Förster der staatlichen Forstverwaltung getötet worden, als sie illegalen Abholzungen auf der Spur waren.

Ein Mann wurde erst vergangene Woche erschossen. Bereits seit längerem sorgen illegale Wadlrodungen in Rumänien für Aufregung. Die Wälder machen mehr als zwei Drittel der unberührten Wälder in der EU außerhalb Skandinaviens aus.

Rumänien gilt als grüne Lunge Europas. Mit illegalen Schlägerungen und Diebstählen versuchen auch Kriminelle, gute Geschäfte zu machen. Die NGOs EuroNatur und Agent Green fordern nun, dass Rumänien den Kampf gegen Mafia und Korruption im Forstsektor intensivieren müsse. Laut den Organisationen erfolgen mehr als die Hälfte der 38 Millionen Festmeter jährlicher Holzernte in Rumänien abseits genehmigter Waldmanagementpläne.

Die staatliche Forst-Holding Romsilva verwaltet 22 von Rumäniens 29 National- und Naturparks, die alle Teil des Natura 2000-Netzwerks gemäß den Bestimmungen der FFH- und der Vogelschutzrichtlinie der EU sind. Rechtsexperten stellen jedoch fest, dass die staatlichen Forstbetriebe oftmals die Rechtsvorgaben der EU für den Schutz solcher Gebiete nicht einhalten.

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