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Weltspiegel

Hat sie die Sex-Opfer für Epstein angeworben?

Von OÖN   30. November 2021 00:04 Uhr

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Ghislaine Maxwell 

NEW YORK. Ghislaine Maxwell steht in New York vor Gericht

In New York hat der Prozess gegen Ghislaine Maxwell begonnen. Die US-Justiz wirft der langjährigen Vertrauten des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein vor, über Jahre Minderjährige für Epstein rekrutiert zu haben, die dann von dem Finanzinvestor sexuell missbraucht wurden. Die 59-Jährige soll sich an dem Missbrauch teilweise auch selbst beteiligt haben.

"Sie ist ein sexuelles Raubtier, das mich und unzählige weitere Kinder verführt und missbraucht hat. Ohne Ghislaine hätte Jeffrey nie das tun können, was er getan hat", hatte eines der Opfer ausgesagt. Das frühere It-Girl der Londoner Upper Class, eine Tochter des britischen Medienmoguls Robert Maxwell, sitzt seit 16 Monaten "wegen Fluchtgefahr" in Untersuchungshaft.

Maxwell beteuert weiterhin ihre Unschuld. "Ich habe kein Verbrechen begangen", versichert sie. Ihre Verteidiger gehen noch weiter und bezeichnen sie als ein von Epstein "manipuliertes Opfer". Falls die Strategie nicht aufgeht, erwarten Maxwell bis zu 80 Jahre Haft. Der Prozess ist auf mindestens sechs Wochen angesetzt.

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