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"Gespenstische Bilder": Merkel besuchte Katastrophengebiet

Von nachrichten.at/apa   18.Juli 2021

Die Bundeskanzlerin im Katastrophengebiet.

"Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land", sagte Merkel in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den surrealen, "gespenstischen Bildern" an Ort und Stelle zu verschaffen, so Merkel. Die deutsche Sprache kenne kaum Worte "für die Verwüstung, die hier angerichtet ist."

Während sich dort und im Südwesten von NRW die Wassermassen vielerorts zurückgezogen haben, sorgten neue Regenfälle in Südostbayern und der Sächsischen Schweiz und für Überschwemmungen. Besonders betroffen ist das Berchtesgadener Land. "Fahrzeuge auf den Straßen wurden zum Spielball der Wassermassen", berichtete ein Einsatzleiter. Für Sonntag ist dort weiterer starker Regen vorhergesagt.

Merkel wird den Planungen zufolge zunächst die Eifelgemeinde Schuld besuchen, die besonders schwer verwüstet wurde. Danach (14.30 Uhr) ist ein Pressestatement mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Adenau etwa 50 Kilometer westlich von Koblenz geplant.

In der Region wird weiter nach Toten und Verletzten gesucht, so dass sich die Opferzahl noch weiter erhöhen könnte. Strom- und Telefonleitungen sind teils unterbrochen. Bei der schwersten Hochwasserkatastrophe in Deutschland seit Jahrzehnten wurden viele Häuser zerstört. Brücken, Straßen und Bahnstrecken liegen in Trümmern.

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27. September 2021