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Weltspiegel

Erneut weniger Teilnehmer bei "Gelbwesten"-Protest in Frankreich

Von nachrichten.at/apa   16. Februar 2019

10.000 Menschen kamen zu Kundgebungen

PARIS. Die Zahl der Teilnehmer an den "Gelbwesten"-Protesten in Frankreich nimmt weiter ab. Am Samstag kamen landesweit nach Angaben der Polizei noch rund 10.000 Menschen zu den Kundgebungen, nach 50.000 in der Vorwoche.

Seit dem 17. November demonstrieren die "Gelbwesten" jeweils am Samstag, vorrangig gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron. Die Proteste entzündeten sich zunächst an Plänen der Regierung, die Benzinpreise zu erhöhen, später dann ging es um Macrons Wirtschaftspolitik insgesamt. Als Reaktion hat der Präsident einen so genannten nationalen Dialog begonnen, in dem er sich unter anderem in Diskussionsveranstaltungen Bürgern stellt.

Die größten Kundgebungen an diesem Wochenende gab es in Paris, wo laut Polizei 4000 Menschen zusammenkamen. Proteste gab es aber auch in anderen Städten wie Bordeaux, Straßburg, Marseille und Lyon. Nach zahlreichen Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten in den vergangenen Wochen blieben die Proteste diesmal bis zum Nachmittag überwiegend friedlich. In Paris allerdings setzten die Behörden Tränengas ein, um Demonstranten auseinanderzutreiben. In Toulouse wurden Steine auf Polizisten geworfen und Papierkörbe in Brand gesetzt.

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