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Weltspiegel

Erneut "lebenslänglich" für Autoraser in Berlin

27. März 2019 00:04 Uhr

Erneut "lebenslänglich" für Autoraser in Berlin
Tödliches Autorennen auf dem Ku’damm

BERLIN. Gut drei Jahre nach einem tödlichen Autorennen in der Berliner Innenstadt hat das Landgericht gestern zum zweiten Mal zwei Raser wegen gemeinschaftlichen Mordes verurteilt.

Es verhängte lebenslange Gefängnisstrafen. Die erste Verurteilung hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben.

Das Gericht in der deutschen Hauptstadt sah es als erwiesen an, dass die heute 30 und 27 Jahre alten Fahrer in ihren PS-starken Autos den Tod eines 69-Jährigen billigend in Kauf nahmen. "Was geschah, hatte mit Fahrlässigkeit nichts zu tun", sagte der Vorsitzende Richter. "Die Angeklagten haben aus nichtigem Anlass mit dem Leben anderer Menschen gespielt." Die Raser seien selbstverliebt und rücksichtslos gewesen, sie hätten ihre Fahrzeuge förmlich vergöttert.

Die beiden Männer waren mit bis zu 170 Stundenkilometern über den Ku’damm gefahren. Der jetzt 30-Jährige hatte den Jeep des unbeteiligten Pensionisten gerammt, dieser starb in seinem Wagen. Der Jeep war meterweit durch die Luft geschleudert worden. Die beiden Raser wurden kaum verletzt.

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