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Weltspiegel

"Das Virus trifft uns mit erbarmungsloser Gewalt"

30. März 2020 00:04 Uhr

"Das Virus trifft uns mit erbarmungsloser Gewalt"
Regierungschef Pedro Sanchez

MADRID. Spanien schließt alle "nicht lebenswichtigen" Firmen.

Mit 838 Todesopfern durch das Coronavirus binnen 24 Stunden hat Spanien am Sonntag einen neuen traurigen Rekord für das Land gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in Spanien stieg damit auf 6528, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg innerhalb eines Tages um 9,1 Prozent auf 78.797 Fälle. Mit Ausnahme von Donnerstag war die Zahl der neu hinzugekommenen Corona-Opfer in den vergangenen Tagen stetig gestiegen. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der bereits genesenen Patienten auf 14.709 (plus 19,7 Prozent).

"In Spanien stehen wir vor den schwersten Stunden, das Virus trifft uns mit erbarmungsloser Gewalt." Mit diesen Worten ordnete Premier Pedro Sanchez in einer TV-Ansprache die Schließung aller "nicht lebenswichtigen" Unternehmen an. Ab heute sollen alle Arbeitnehmer, die keine unbedingt notwendigen Arbeiten verrichten, zwei Wochen zu Hause bleiben. Welche Sektoren genau gemeint sind, sagte er nicht. Das Gehalt werde den Betroffenen weiter gezahlt, nicht geleistete Arbeitsstunden könnten später schrittweise nachgeholt werden. Seit dem Inkrafttreten des Alarmzustandes am 15. März durften Angestellte und Selbstständige trotz Ausgangsbeschränkungen weiter in ihre Büros gehen. Jedoch war die Bevölkerung aufgefordert, so viel wie möglich von zuhause aus zu arbeiten.

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