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Weltspiegel

Corona: Südafrika-Tourist droht Todesstrafe

Von nachrichten.at/apa   26. März 2020 15:31 Uhr

In Südafrika gilt ab Freitag eine dreiwöchige Ausgangssperre.

JOHANNESBURG. In Südafrika droht einem Touristen eine Anklage wegen versuchten Mordes, weil er trotz Covid-19-Infektion vom Krüger-Nationalpark aus weitergereist ist.

"Diese Person wird wegen versuchten Mordes angeklagt werden", sagte Polizeisprecher Vishnu Naidoo am Donnerstag. Der Mann befinde sich nun in Quarantäne. Angaben zur Nationalität wollte der Sprecher nicht machen.

In Südafrika gilt ab Freitag an eine drakonische dreiwöchige Ausgangssperre. Sie sieht die Einstellung des kommerziellen Flugbetriebs, die Schließung aller Landesgrenzen für den Personenverkehr sowie ein Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe vor. Viele ausländische Touristen sitzen fest.

Weltweite Rückholaktion für Österreicher

Die Rückholaktion des Außenministeriums für die inmitten der Coronakrise im Ausland gestrandeten Österreicher ist weiterhin in vollem Gang. Donnerstagabend landet ein Notflug mit bis zu 200 Personen aus Sri Lanka und Indien, wie Außenamtssprecher Peter Guschelbauer mitteilte.

In den kommenden Tagen werden weitere Österreicher von den Philippinen, aus Vietnam, Bali, Malaysia, Argentinien, Chile, Australien und Peru zurückgeholt. Insgesamt wurden bisher über 5.000 österreichische Reisende aus dem Ausland zurückgeholt, erst am Mittwoch landeten rund 650 Menschen mit Notflügen aus der Dominikanischen Republik, Kuba, Mexiko sowie Barcelona.

Viele seien bereits dem Aufruf des Außenministeriums gefolgt, sich selbstständig auf den Rückweg nach Österreich zu machen. Vor allem über deutsche Flughäfen wie Frankfurt und München komme man noch gut nach Österreich zurück. Gleichzeitig appellierte das Außenministerium erneut, rasch nach Österreich zurückzukehren, "denn unsere Notflüge wird es nicht ewig geben können". Einige Staaten hätten bereits angekündigt, ihren Luftraum vollständig zu sperren, auch für alle Rückholflüge.

Jene 34 österreichischen Passagiere des Kreuzfahrtschiffes "Costa Victoria", die am Mittwoch im Hafen der mittelitalienischen Stadt Civitavecchia nördlich von Rom ankamen, würden derzeit noch untersucht. Danach könnten sie die Heimreise antreten, so Guschelbauer.

 

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