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Weltspiegel

Ägypten eröffnete riesige koptische Kathedrale

06. Januar 2019

KAIRO. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat eine neue riesige Kathedrale für die christliche Minderheit im Land eröffnet. Am Vorabend des koptischen Weihnachtsfestes nahm Sisi östlich von Kairo in der im Bau befindlichen neuen Hauptstadt mit zahlreichen geladenen Gästen an einem Gottesdienst teil.

Nach Abschluss der letzten Bauarbeiten sollen in dem Gotteshaus mehr als 8.000 Gläubige Platz finden. Damit soll es die größte Kirche im Nahen Osten sein.

Anlässlich des Gottesdienstes veröffentlichte der Vatikan eine Video-Botschaft von Papst Franziskus. "Möge der Friedensfürst Ägypten, dem Mittleren Osten und der ganzen Welt Frieden und Wohlstand spenden", sagte das Katholiken-Oberhaupt. Die koptische Kirche habe auch in den schwierigsten Momenten "ein wahres Zeugnis des Glaubens und der Nächstenliebe" abgeben können. "Liebe Brüder und Schwestern, ihr habt Märtyrer, die eurem Glauben Stärke verleihen. Danke für euer Beispiel."

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, er freue sich über die Eröffnung: "Präsident Al-Sisi bewegt sein Land in eine inklusivere Zukunft."

Etwa zehn Prozent der knapp 100 Millionen Ägypter sind Kopten. Unter dem Eindruck von Spannungen mit der muslimischen Mehrheit des Landes vor allem unter der Regierung des Islamisten Mohammed Mursi 2012-2013 sehen viele Kopten in Sisi einen Garanten ihrer Rechte.

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