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Von 19.800 Kilometern pro Stunde auf 0 in 6,5 Minuten

28. November 2018, 00:04 Uhr
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Bildergalerie Kurz nach der Landung übermittelte der Roboter InSight dieses Bild von der Oberfläche des Mars.
Kurz nach der Landung übermittelte der Roboter InSight dieses Bild von der Oberfläche des Mars.  Bild: AFP

PASADENA. Schon die Zahlen sind beeindruckend: Die Mars-Sonde "InSight", die am Montagabend auf dem Roten Planeten landete, hatte die 485 Millionen Kilometer lange Strecke in knapp sieben Monaten zurückgelegt.

Sie trat mit 19.800 Kilometern pro Stunde in die Marsatmosphäre ein, ihr Hitzeschild schnellte dabei auf die Temperatur von 1500 Grad Celsius hoch. Für die Landung musste "InSight" innerhalb von 6,5 Minuten auf null abgebremst werden. Mindestens ebenso sensationell sind die ersten Bilder, die mittlerweile die Erde erreicht haben.

"Landung bestätigt!", hatte die US-Weltraumbehörde NASA aus ihrem Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena am Montagabend mitgeteilt. Dort brach dann lautstarker Jubel aus, Wissenschaftler sprangen von ihren Sitzen auf und umarmten sich.

"Minuten des Grauens"

Die gewaltige Erleichterung folgte auf Momente extremer Anspannung – von der NASA die "sechseinhalb Minuten des Grauens" getauft. Das Aufsetzen auf unserem Nachbarplaneten zählt zu den schwierigsten Unterfangen der Raumfahrt. Dieses Manöver ist derart kompliziert, dass bisher nur rund 40 Prozent der Missionen zum äußersten der inneren Planeten unseres Sonnensystems erfolgreich waren.

Europa hat zwar bisher keine eigene Marslandung hinbekommen, ist aber mit diverser Hochtechnologie an der "InSight"-Mission beteiligt. Zu den Experimentiergeräten an Bord der Landeplattform zählt eine in Deutschland gebaute Rammsonde, die auf der Marsoberfläche ein bis zu fünf Meter tiefes Loch hämmern soll. Auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Akademie der Wissenschaften ist an der Datenauswertung beteiligt.

"InSight" ist ein stationäres geophysikalisches Observatorium, mit dem Wissenschafter in den nächsten beiden Jahren das Innere des Mars und seinen Aufbau untersuchen wollen. Dabei sollen mögliche Erschütterungen und Beben des Planeten gemessen werden. Die Wissenschafter hoffen auf Erkenntnisse unter anderem darüber, wie sich der Mars vor Milliarden Jahren gebildet hat.

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