Lade Inhalte...

Weltspiegel

Veganerin nach Geiselnahme in französischem Supermarkt verurteilt

Von nachrichten.at/apa   29. März 2018 20:27 Uhr

Vier Tote bei Geiselnahme in Südfrankreich
In dem Supermarkt in Trèbes kam es zu der Geiselnahme.

FOIX. Weil sie die Tötung eines Fleischers bei der Geiselnahme in einem südfranzösischen Supermarkt als "gerecht" bezeichnet hatte, ist eine militante Veganerin in Frankreich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Die Aktivistin hatte am Montag auf Facebook mit Blick auf den getöteten Fleischer ihre Verwunderung darüber ausgedrückt, dass die Menschen "schockiert" seien, "dass ein Mörder von einem Terroristen getötet wurde". "Ich habe null Mitgefühl für ihn", schrieb sie weiter. Es handle sich um "Gerechtigkeit".

Die Polizei entdeckte den Eintrag und verhaftete die Frau wegen des Verdachts der Billigung von Terrorismus. Am Donnerstag verurteilte ein Richter in der Stadt Saint-Gaudens sie zu sieben Monaten Haft auf Bewährung.

Nach den strengen französischen Anti-Terror-Gesetzen darf jeder, der Terrorismus gutheißt oder sich positiv darüber äußert, verurteilt werden - das Strafmaß kann bis zu sieben Jahre Gefängnis und einer Geldstrafe von 100.000 Euro reichen.

Der 50-jährige Fleischer Christian Medves ist eines der insgesamt vier Todesopfer der islamistischen Angriffsserie in Südfrankreich. Ein 25-Jähriger hatte am Freitag vergangener Woche zunächst in Carcassonne einen Autofahrer erschossen und anschließend drei Geiseln in einem Supermarkt im nahe gelegenen Trebes getötet. Mehr dazu hier.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

mehr aus Weltspiegel

29  Kommentare expand_more 29  Kommentare expand_less