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Weltspiegel

Sara Netanyahu wegen neuer Betrugsvorwürfe verhört

Von nachrichten.at/apa   08. Dezember 2018

JERUSALEM. Die israelische Polizei hat die Ehefrau von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Freitag erneut einem Verhör unterzogen.

Nach einem Bericht der Zeitung "Haaretz" ging es dabei um den Verdacht, Sara Netanyahu könnte Spendenbelege gegenüber einem Kontrollor der Regierung falsch deklariert haben. Von der Polizei kam zunächst keine Bestätigung.

Jerusalem. Die 60-Jährige muss sich derzeit wegen Missbrauchs öffentlicher Gelder vor Gericht verantworten. Sie wird beschuldigt, auf Staatskosten teure Aufträge an Cateringfirmen erteilt zu haben. Sollte sich der neue Vorwurf bestätigen, werde er in das Verfahren aufgenommen, berichtete "Haaretz".

Netanyahus Anwalt Jossi Cohen äußerte sich am Freitag nicht zu den neuen Vorwürfen. Er erklärte lediglich, es handle sich um einen weiteren Versuch, Netanyahu und seine Frau mit falschen Behauptungen zu verfolgen.

Gegen Netanyahu laufen bereits mehrere Korruptionsermittlungen. Am vergangenen Sonntag sprach sich die Polizei für eine weitere Anklage gegen den Regierungschef und seine Frau unter anderem wegen Bestechung, Betrugs und Untreue aus. Sie hatte bereits in zwei anderen Fällen eine Anklage gegen den Regierungschef empfohlen. Die Entscheidung liegt in allen drei Fällen beim Generalstaatsanwalt.

Netanyahu beteuert in allen Fällen seine Unschuld und beklagt eine "Hexenjagd" seiner politischen Feinde. Sollte es zu einer Anklage kommen, ist er gesetzlich nicht zum Rücktritt verpflichtet. Angesichts der Ermittlungen werden die Rücktrittsforderungen aber lauter.

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